Radsport

Greipel gibt auf - Gilbert triumphiert

SID
Andre Greipel musste nach seinem Sturz beim Herbstklassiker Paris-Tours aufgeben
© Getty

Beim Herbstklassiker Paris-Tours musste Andre Greipel seine Hoffnungen auf einen Sieg nach einem Sturz begraben. Wir bereits im Vorjahr sicherte sich ein Belgier den Sieg.

Deutschlands bester Sprinter Andre Greipel musste seine Hoffnungen auf einen Sieg beim Herbstklassiker Paris-Tours nach einem Sturz begraben.

Der Columbia-Profi, der bereits 20 Saisonsiege eingefahren hat, kam gut 50 km vor dem Ziel zu Fall und gab daraufhin auf.

Den Sieg holte sich stattdessen nach 230 km wie im Vorjahr der Belgier Philippe Gilbert (Silence-Lotto) vor seinem Landsmann Tom Boonen (Quick-Step) und dem Slowenen Borut Bozic (Vaconsoleil).

Auch Ciolek stürzt

Greipel, der unter der Woche noch den Halbklassiker Paris-Bourges gewonnen hatte, galt als Topfavorit auf den Sieg bei dem Traditionsrennen, das der frühere Sprintstar Erik Zabel dreimal in seiner Karriere gewonnen hatte.

Auch Milram-Kapitän Gerald Ciolek musste das Rennen nach einem Sturz vorezeitig aufgeben. Boonen, Gilbert und Bozic waren sieben Kilometer vor dem Ziel ausgerissen.

Im Sprint auf der Avenue de Grammont setzte sich Gilbert dann überraschend gegen den früheren Straßenrad-Weltmeister Boonen durch. Bester Deutscher war Martin Reimer 16 Sekunden zurück auf dem neunten Platz.

Greipel: "Glücklich, dass ich kein Fußballer bin"

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung