Klöden bleibt Prozess womöglich erspart

SID
Sonntag, 12.07.2009 | 13:41 Uhr
Radprofi Andreas Klöden kommt womöglich ohne Prozess davon
© Getty
Advertisement
AEGON Classic Women Single
Live
WTA Birmingham: Halbfinale
Mallorca Open Women Single
Live
WTA Mallorca: Halbfinale
Rugby Union Internationals
Argentinien -
Schottland
AEGON Classic Women Single
WTA Birmingham: Finale
Mallorca Open Women Single
WTA Mallorca: Finale
IndyCar Series
Kohler Grand Prix
NBA
NBA Awards 2018
AEGON International Women Single
WTA Eastbourne: Tag 3
Boodles Challenge
The Boodles: Tag 1
AEGON International Women Single
WTA Eastbourne: Tag 4
Boodles Challenge
The Boodles: Tag 2
AEGON International Women Single
WTA Eastbourne: Viertelfinale
Antalya Open Men Single
ATP Antalya: Viertelfinale
AEGON International Men Single
ATP Eastbourne: Viertelfinale
Boodles Challenge
The Boodles: Tag 3
AEGON International Women Single
WTA Eastbourne: Halbfinale
Antalya Open Men Single
ATP Antalya: Halbfinale
Boodles Challenge
The Boodles: Tag 4
AEGON International Men Single
ATP Eastbourne: Halbfinale
Boodles Challenge
The Boodles: Tag 5
AEGON International Women Single
WTA Eastbourne: Finale
Antalya Open Men Single
ATP Antalya: Finale
AEGON International Men Single
ATP Eastbourne: Finale
FIA World Rallycross Championship
6. Lauf: Höljes Motorstadion
US Darts Masters
US Darts Masters: Tag 1
US Darts Masters
US Darts Masters: Tag 2

Andreas Klöden kommt womöglich ohne Prozess davon. Wie der "Focus" berichtet, bietet die Bonner Staatsanwaltschaft dem Radprofi gegen eine Zahlung die Einstellung des Verfahrens an.

Über ein Jahr nach dem Ende der Ermittlungen gegen Jan Ullrich will die Bonner Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen Radprofi Andreas Klöden offenbar ebenfalls einstellen.

Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus" hat die Behörde dem 34 Jahre alten Astana-Profi wohl angeboten, das Verfahren gegen Zahlung von 25.000 Euro einzustellen.

"Der Fall ist geeignet, ihn gemäß Paragraf 153a der Strafprozessordnung zu erledigen", wird Staatsanwalt Friedrich Apostel im Focus zitiert.

Derselbe Paragraf (Geringfügigkeit und kein öffentliches Interesse) hatte bereits Ullrich vor einem Prozess bewahrt.

Ullrich zahlte sechsstelligen Betrag

Der Tour-Sieger von 1997 hatte im April 2008 einen sechsstelligen Betrag als Strafgeld an gemeinnützige Institutionen und die Staatskasse gezahlt und Beweismittel herausgegeben.

Spekulationen zufolge hat Ullrich 250.000 Euro gezahlt. Gegen den gebürtigen Rostocker war wegen Täuschung und Betruges zum Nachteil seiner Arbeitgeber Telekom/T-Mobile ermittelt worden.

Die Einigung wurde von Apostel damals damit begründet, dass zu Ullrichs aktiver Zeit eine weithin verbreitete Doping-Mentalität vorgeherrscht hatte.

Die Hemmschwelle zur Anwendung verbotener leistungssteigernder Mittel sei herabgesetzt gewesen. Laut Apostel wäre es deshalb schwer geworden, Ullrichs subjektive Meinung widerlegen zu können, nichts Unrechtes getan zu haben.

Sanchez siegt - Waffenruhe bei Astana

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung