Radsport

T-Mobile-Arzt Schmid weiter belastet

SID
Der unter Verdacht stehende ehemalige T-Mobile-Arzt Andreas Schmid gerät weiter unter Druck
© Getty

Die Staatsanwaltschaft hat im Fall Andreas Schmid einen neuen Zeugen benannt. Der Arzt soll 2006 Patrik Sinkewitz nach einer Bluttransfusion mit Komplikationen fortgeschickt haben.

Die Staatsanwaltschaft Freiburg weitet das Verfahren gegen Andreas Schmid, den früheren Arzt des Radteams T-Mobile, weiter aus.

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Focus" wollen die Ermittler dem Mediziner durch die Aussage eines neuen Zeugen Körperverletzung nachweisen.

In dem Fall geht es um eine Bluttransfusion zu Dopingzwecken bei Radprofi Patrik Sinkewitz am 2. Juli 2006. Wie bereits im Bericht der Untersuchungskommission dargelegt, war es zu Komplikationen gekommen, weil das Blut klumpte.

Schmid hatte Sinkewitz angeblich ohne Warnung fortgeschickt und ihn nach Ansicht der Kommission damit "besonders verantwortungslos" dem "Risiko schwerster Komplikationen" ausgesetzt. Sinkewitz hätte einen septischen Schock oder eine Lungenembolie erleiden können, heißt es in dem Bericht.

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