Sinkewitz will sich auf den Sport konzentrieren

SID
Donnerstag, 12.03.2009 | 15:52 Uhr
War im Juli 2007 des Testosteron-Dopings überführt worden: Patrik Sinkewitz
© Getty
Advertisement
Internationaux de Strasbourg Women Single
Live
WTA Straßburg: Viertelfinale
BSL
Live
Darüssafaka -
Anadolu Efes (Spiel 2)
Liga ACB
Gran Canaria -
Real Madrid
NBA
Warriors @ Rockets (Spiel 5)
Internationaux de Strasbourg Women Single
WTA Straßburg: Halbfinale
Geneva Open Men Single
ATP Genf: Halbfinale
Lyon Open Men Single
ATP Lyon: Halbfinale
German Darts Masters
German Darts Masters: Session 1
BSL
Banvit -
Besiktas (Spiel 2)
German Darts Masters
German Darts Masters -
Session 2
NBA
Celtics @ Cavaliers (Spiel 6)
Lyon Open Men Single
ATP Lyon: Finale
Internationaux de Strasbourg Women Single
WTA Straßburg: Finale
Premiership
Exeter -
Saracens
Pro14
Leinster -
Scarlets
NBA
Rockets @ Warriors
FIA World Rallycross Championship
4. Lauf: Silverstone
Rugby Union Internationals
England -
Barbarians
IndyCar Series
Indy 500
World Rugby U20 Championship
Frankreich -
Irland
World Rugby U20 Championship
Neuseeland -
Japan
PDC World Cup of Darts
World Cup of Darts: Tag 1
PDC World Cup of Darts
World Cup of Darts: Tag 2
PDC World Cup of Darts
World Cup of Darts: Tag 3 -
Session 1
Glory Kickboxing
Glory SuperFight Series: Birmingham
PDC World Cup of Darts
World Cup of Darts: Tag 3 -
Session 2
IndyCar Series
IndyCar Series: Dual in Detroit, Rennen 1
Glory Kickboxing
Glory 54: Birmingham
World Rugby U20 Championship
Australien -
Japan
PDC World Cup of Darts
World Cup of Darts: Tag 4 -
Session 1
World Rugby U20 Championship
Neuseeland -
Wales
PDC World Cup of Darts
World Cup of Darts: Tag 4 -
Session 2
IndyCar Series
IndyCar Series: Dual in Detroit, Rennen 2

Patrik Sinkewitz will wieder Rad fahren und nicht mehr groß reden. "Es ist sehr schön, wieder Rennen fahren zu dürfen", sagte der geständige Dopingsünder in Frankfurt.

Der Mann, der "gesungen" hat, will nicht mehr groß reden, sondern wieder Rad fahren. Doping, oder auch die Akzeptanz bei den Kollegen - das sind Themen, die Radprofi Patrik Sinkewitz nach seinem Comeback lieber ausspart.

"Es ist sehr schön, wieder Rennen fahren zu dürfen", sagte der geständige Dopingsünder und Ex-Kronzeuge: "Darauf habe ich eineinhalb Jahre gewartet."

Sinkewitz will sich wieder voll und ganz auf seinen Sport konzentrieren. Kritische Fragen umkurvte der 28-Jährige bei einer Pressekonferenz zum Frühjahrs-Radklassiker Eschborn-Frankfurt City Loop am 1. Mai lieber.

Ob er befürchte, nach seinen Doping-Aussagen gemobbt zu werden? "Ich habe noch nicht so viele Eindrücke. Es gibt Fahrer, mit denen kommt man besser und weniger gut klar", sagte Sinkewitz, der nach verbüßter Dopingsperre Ende Februar bei zwei Eintagesrennen in der Schweiz in den Rennsattel zurückgekehrt war.

"Ich kann nur ständig zeigen, dass ich sauber bin"

Die Aussagen von Jan Ulrich, der Sinkewitz als "Heuchler" bezeichnet hatte, ließ der in Künzell lebende Hesse von sich abprallen. "Er ist ja kein Kollege mehr. Ich bewerte das auch nicht über. Ich kann nur ständig zeigen, dass ich sauber bin", sagte Sinkewitz, der übrigens das Comeback des siebenmaligen Toursiegers Lance Armstrong begrüßt.

Armstrong sei zwar eine Klasse besser, doch auch Sinkewitz will - ohne Doping - vorne mitfahren. "Während der Sperre habe ich mehr Kilometer auf dem Rad verbracht als vorher. Ich will wieder um Siege mitkämpfen. Am liebsten am 1. Mai in Frankfurt, so wie bei meinem Triumph 2007. Ich glaube auch, dass das möglich ist", sagte Sinkewitz, der nach seiner Rückkehr für das tschechische Team PSK Whirlpool startet.

Rückendeckung vom Veranstalter

Rückendeckung bekommt Sinkewitz, der bei der Tour de France 2007 bei einer Trainingskontrolle positiv auf Testosteron getestet worden war, von Frankfurts Veranstalter Bernd Moos-Achenbach.

"Wenn geständige Dopingsünder nach einer Sperre ihren Sport nicht mehr ausüben können, weil sie kein Team mehr finden oder von Veranstaltern abgelehnt werden, wird die Mauer des Schweigens nicht durchbrochen, sondern noch höher gebaut", sagte Moos-Achenbach.

Für Sinkewitz geht es auch darum, mit seinem Beruf wieder Geld zu verdienen. Zuletzt war der ehemalige T-Mobile-Profi vom Landgericht Fulda zu einer Entschädigung in Höhe von 100.000 Euro an seinen früheren Sponsor (Förstina) verurteilt worden war. Sinkewitz will das - wie so Vieles - nicht kommentieren: "Mein Kontostand hat niemand zu interessieren."

Mehr Radsport-News

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung