Radsport

WADA-Boss Fahey begrüßt Armstrong-Rückkehr

SID
WADA-Boss Fahey freut sich über das Comeback von Lance Armstrong
© Getty

John Fahey, Chef der Welt-Anti-Doping-Agentur, freut sich über das Comeback des Radprofis Lance Armstrong. Fahey fordert aber, dass der Amerikaner die Dopinggerüchte widerlegt.

John Fahey hat als Chef der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) das Comeback des siebenmaligen Toursiegers Lance Armstrong begrüßt.

"Die Tour Down Under stand dank Armstrongs Rückkehr ganz im Zeichen des Kampfes gegen Krebs. Es wurde sehr viel Geld eingenommen. Das ist eine gute Sache", sagte der Australier, der 2001 selbst an Lungenkrebs erkrankt war.

Nachträgliche Analyse gefordert

In der Vergangenheit waren Armstrong und Faheys Vorgänger Dick Pound häufig aneinander geraten. "Natürlich kenne ich die Gerüchte auch", sagte Fahey mit Blick auf die Doping-Anschuldigungen gegen Armstrong und appellierte an den Amerikaner, die Proben aus dem Jahr 1999 nachträglich analysieren zu lassen, um "alle Zweifel zu zerstreuen".

Die französische Sportzeitung "L'Equipe" hatte dem siebenmaligen Tour-Sieger Epo-Doping in sechs Fällen vorgeworfen und sich dabei auf die Auswertung tiefgefrorener Proben von 1999 berufen. Armstrong hatte eine nachträgliche Kontrolle stets abgelehnt.

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