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Bloß keine Schwarzmalerei

Von dpa
Montag, 24.09.2007 | 16:13 Uhr
© Getty
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Stuttgart - Doping-Schlagzeilen, finanzielle Querelen, Krach mit dem Vermarkter: Trotz zahlreicher Probleme machen die Ausrichter der Weltmeisterschaften vor der Eröffnung gute Miene zu bösem Spiel.

Die Stimmung sei "wirklich gut", sagte Sportbürgermeisterin Susanne Eisenmann (CDU). Nach den Schwierigkeiten der vergangenen Monate sei es gelungen, den Sport wieder in den Mittelpunkt zu rücken. Bei der städtischen Veranstaltungsgesellschaft "In.Stuttgart" will man von Schwarzmalerei ebenfalls nichts hören.

"Der Kartenverkauf läuft gut", sagte Geschäftsführer Andreas Kroll.

Die Stadt gratuliert sich selbst zu ihrer Entscheidung, sich in die Debatte um verstärkte Doping-Kontrollen im Vorfeld der WM eingemischt zu haben. "Wir haben uns positioniert wie nie zuvor. Das hat uns immensen Respekt im In- und Ausland eingebracht", sagte Eisenmann.

UCI fügt sich

Der Radsport-Weltverband UCI habe anfangs nicht akzeptiert, dass die Stadt als Ausrichter Bedingungen stelle. Nach einem holprigen Start sei die Zusammenarbeit aber "konstruktiv und offen". Die UCI setzte die Vereinbarungen zu einer Verdoppelung der Doping-Kontrollen komplett um und übernehme auch die Finanzierung. "Insgesamt geht es da um eine sechsstellige Summe", sagte Eisenmann.

Auch die Verantwortlichen von "In.Stuttgart" zählen nur Erfolge auf: Von 17 000 Tickets seien bereits rund 12 000 verkauft, mit der Vermietung der Fanboxen liege man 30 Prozent über dem Plan. Außerdem hätten sich für die Messe "Biker's World" doppelt so viele Aussteller angekündigt wie erwartet, sagte Kroll.

Verlust erwartet

Trotz der Zuversicht sind allerdings bei weitem nicht alle Probleme vom Tisch: Weiter ungeklärt ist die Frage, wer für das Defizit aufkommt, das die Rad-WM einfahren wird. Eisenmann rechnet bei der 5,3 Millionen Euro teuren Veranstaltung mit Einbußen im "höheren sechsstelligen Bereich".

Die Stadt halte die Zahlungen von rund 675 000 Euro an den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) und den Weltverband UCI weiterhin zurück, um nach der WM gemeinsam über die Finanzierung des Defizits zu verhandeln. "Die Stadt kann die Verantwortung nicht alleine tragen, zumal wir für die Situation gar nichts können", sagte Eisenmann.

Weiterhin schwelt zudem der Streit mit der Schweizer Agentur Infront. Diese weigert sich nach Angaben der Stadt beharrlich, die versprochene Summe von 1,5 Millionen Euro an Einnahmen zu bezahlen, weil sie ihre Sponsorensuche durch die vielen Doping-Schlagzeilen beeinträchtigt sah. Eisenmann: "Wenn in den nächsten Wochen kein Konsens erreicht wird, werden wir das gerichtlich klären lassen."

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