Nach Rad-WM

Auffälliger Blutwert bei WM-Drittem Schumacher

Von dpa
Montag, 01.10.2007 | 16:09 Uhr
Stefan Schumacher
© Getty
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Frankfurt - Ein auffälliger Blutwert des WM-Dritten Stefan Schumacher hat einen Tag nach den Rad-Weltmeisterschaften in Stuttgart für Wirbel gesorgt - ein Dopingfall liegt nach Angaben des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) aber nicht vor. 

Bei einer unangemeldeten Trainingskontrolle der Nationalen Anti- Doping-Agentur (NADA) seien bei Schumacher vergangene Woche "in mehreren Parametern abweichende Blutwerte" festgestellt worden, teilte der BDR mit. Diese seien auf eine Durchfallerkrankung zurückzuführen.

Fragwürdig bleibt, warum der auffällige Befund erst nach der WM bekanntgegeben wurde. BDR-Präsident Rudolf Scharping wollte den Sachverhalt auf dpa-Anfrage nicht kommentieren.

Schumacher beantragte Untersuchung

"Alle festgestellten Werte lagen in Bereichen, die unter den Grenzwerten der UCI lagen, wodurch ein Wettkampfausschluss zu keinem Zeitpunkt in Betracht kam", hieß es in der Erklärung des BDR.

Der 26- Jährige habe sich nach Bekanntwerden des Blutwerts sofort einer internen Kontrolle unterziehen müssen. Außerdem habe der Weltverband UCI zwei Tage vor Schumachers Bronze-Fahrt beim WM-Straßenrennen eine unangekündigte Kontrolle veranlasst. Der Schwabe selbst beantragte ebenfalls eine Untersuchung, um den Wert zu erklären.

"Auch wenn man selber hundertprozentig sauber ist, wird es immer wieder positive Fälle geben. Auch weil bei den Kontrollen manchmal etwas schief läuft", hatte Schumacher mit Blick auf den italienischen Weltmeister Paolo Bettini und den Querelen um dessen WM-Teilnahme gesagt.

Durchfallerkrankung als Ursache 

Die Mediziner seien zu dem eindeutigen Schluss gekommen, "dass die Ursache der abweichenden Blutwerte in einer Durchfallerkrankung zu finden ist. Die begutachtenden Ärzte von BDR und UCI machten deutlich, dass es sich um keinerlei Manipulation handelte", teilte der BDR mit. Sämtliche Analyseergebnisse seien anschließend der NADA offengelegt worden.

Während der Titelkämpfe in Stuttgart war bereits die Ukrainerin Svitlana Semchuk mit überhöhten Blutwerten auffällig geworden. Sie wurde von der WM ausgeschlossen und erhielt von der UCI eine Schutzsperre von 15 Tagen. Zudem musste sich Semchuk weiteren Kontrollen stellen.

 

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