Pferdesport

Kentucky Derby: Siegerpferd disqualifiziert - Außenseiter Country House gewinnt

SID
Das Kentucky Derby wurde zum insgesamt 145. Mal ausgetragen.
© getty

Der 65:1-Außenseiter Country House unter dem französischen Jockey Flavien Prat hat das 145. Kentucky-Derby auf der Bahn in Louisville gewonnen.

Der ursprüngliche Sieger Maximum Security mit Luis Saez im Sattel war eine halbe Stunde nach dem Zieleinlauf wegen Behinderung mehrerer Konkurrenten disqualifiziert worden - ein Novum in der bis 1875 zurückreichenden Geschichte des Rennens.

Die Plätze zwei und drei belegten vor 150.000 Zuschauern Code of Honor (John Velazquez) und Tacitus (Jose Ortiz). Wer vor dem Rennen einen Dollar auf Außenseiter Country House gesetzt hatte, konnte sich über 132,40 Dollar freuen.

Maximum Security, vor dem Rennen noch Favorit auf den Sieg, hatte in der letzten Kurve vor der Zielgeraden mehrere andere Pferde behindert. Nachdem diese nach dem Rennen Protest einlegten, folgte ein 22-minütiges Videostudium der Stewards, bevor diese Maximum Security einstimmig nach hinten versetzten.

"Wir haben festgestellt, dass Pferd Nr. 7 nach außen gedriftet ist und so [drei Pferde] behindert hat", erklärten die Stewards. Für Country House war der Sieg insgesamt 1,8 Millionen Dollar wert. "Das ist bittersüß", reagierte Trainer Bill Mott. "Man will immer sauber gewinnen und so die Leistung des Pferdes anerkannt wissen. Durch die Disqualifikation ist das ein bisschen beeinträchtigt.

Das Kentucky-Derby ist das erste Rennen der traditionsreichen US-Triple-Crown-Serie. Die weiteren Wettbewerbe sind das Preakness Stakes am 18. Mai in Baltimore sowie das Belmont Stakes am 8. Juni in New York.

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