CHIO Aachen: Noch kein deutscher Sieg

Kukuk erleidet Schulterfraktur

SID
Mittwoch, 13.07.2016 | 19:50 Uhr
Der CHIO Aachen wird seit 1924 ausgetragen
© getty
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Ein spektakulärer Sturz mit schmerzhaften Folgen, eine kontrollierte Offensive und nach wie vor kein deutscher Sieg: Die deutschen Spring- und Dressurreiter ließen beim CHIO in der Aachener Soers auch am zweiten Tag den Gästen den Vortritt. Ein Ende mit Schrecken nahm der Preis von Europa für den 26-jährigen Christian Kukuk, Bereiter im Stall des viermaligen Olympiasiegers Ludger Beerbaum.

Kukuk stürzte im Preis von Europa mit dem Wallach Carilot nach dem Sprung über den Wassergraben und blieb zum Entsetzen der Zuschauer zunächst liegen. Das Pferd hatte sich bereits in der Luft verdreht und war dann nicht mehr richtig aufgekommen. In aller Eile hastete Beerbaum herbei, Kukuk erhob sich leicht benommen, jedoch aus eigener Kraft und wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus eingeliefert.

Die Ärzte diagnostizierten dort eine dreifache Schulterfraktur, die der deutsche Mannschaftsarzt Dr. Manfred Giensch am Donnerstagmorgen noch einmal eingehend in Augenschein nehmen wird. Kukuk muss auf jeden Fall operiert werden und fällt für einige Wochen aus.

Sein Pferd hat nach Auskunft des deutschen Mannschafts-Veterinärs Jan Hein Swagemakers keine schwerwiegende Verletzung erlitten. "Carilot ist okay", sagte er. "So etwas kann immer mal passieren", sagte Bundestrainer Otto Becker: "Für Christian ist das natürlich sehr schade."

Derweil warten die deutschen Springreiter beim CHIO 2016 weiter auf den ersten Sieg. Im Preis von Europa belegte der Weltranglistenzweite Christian Ahlmann (Marl) mit seinem Paradepferd Taloubet als bester Deutscher Platz fünf. Ahlmann blieb fehlerfrei, was aber deutlich langsamer als Peking-Olympiasieger Eric Lamaze (Kanada), der mit Fine Lady vor dem Weltranglistenersten Simon Delestre (Frankreich/Margot) gewann.

"Eine sehr schwere Enttäuschung"

Im anschließenden Preis der StädteRegion Aachen wurde Ahlmann dann auf Cornado II vier Plätze hinter dem besten Deutschen Felix Haßmann (Lienen/Balzaci) Siebter. Es gewann McLain Ward (USA/Carlos Z). Den Preis des Handwerks zum Auftakt des zweiten Tages hatte der Ire Cian O'Connor auf Be Gentle für sich entschieden.

Zum Auftakt der Dressur-Wettbewerbe in der Soers haben die beiden Olympiastarterinnen Dorothee Schneider (Frankfurt) und Isabell Werth (Rheinberg) im Prix St. Georges die Plätze zwei und drei belegt. Beide waren nicht mit ihren Spitzenpferden im Viereck. Schneider, deutsche Meisterin in der Kür, saß im Sattel von Santiago. Die fünfmalige Olympiasiegerin Werth war mit Belantis am Start. Sieger der Auftaktprüfung wurde der Brite Michael Eilberg mit Farouche.

Otto Becker hatte für seine Reiter die Devise "langsam, aber sicher" ausgegeben. "Otto hat mir vorher ungefähr 25-mal gesagt, dass ich eine kontrollierte Offensive reiten und nicht Vollgas geben soll", berichtete Ahlmann am WDR-Mikrofon. Der Rasen, so Becker, sei nach immer wieder einsetzendem Regen feucht gewesen, "und wir wollten kein unnötiges Risiko eingehen. Unsere Woche ist noch lang."

Zweitbester Deutscher im Preis von Europa war der ehemalige Weltcupsieger Daniel Deußer (Wiesbaden) mit First Class auf Platz sieben. Deußer war am Dienstag aus der Equipe gestrichen worden, die am Donnerstagabend den Nationenpreis für Deutschland reitet. "Eine sehr schwere Entscheidung, die aber absolut nichts mit Olympia zu tun hat", versicherte der Bundestrainer. Otto Becker wird bis Sonntag entscheiden, wer aus seiner vorläufigen fünfköpfigen Olympia-Equipe "nur" als Ersatzreiter mit nach Rio kommt.

Hubertus Schmidt aus Borchen hat auf dem Hengst Imperio im Rahmen des CHIO in Aachen den Grand Prix Dressur der Vier-Sterne-Tour gewonnen. Schmidt siegte mit 76,043 Prozentpunkten vor der Weltcupdritten Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen/74,900) mit Unee BB und Annabel Balkenhol (Münster/74,486) mit Dablino.

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