Oppermann nutzt Gunst der Stunde

SID
Freitag, 12.06.2015 | 18:30 Uhr
Die deutschen Meisterschaften finden dieses Jahr in Balve statt
© getty
Advertisement
Champions Hockey League
Trinec -
Jyväskylä
Basketball Champions League
Ludwigsburg -
Ventspils
Basketball Champions League
Murcia -
Oldenburg
NBA
Pelicans @ Celtics
Basketball Champions League
Bayreuth -
Banvit
Basketball Champions League
Bonn -
Aris
NBA
Lakers @ Thunder
NHL
Golden Knights @ Lightning
NBA
Timberwolves @ Rockets
European Challenge Cup
Gloucester -
Pau
NHL
Canadiens @ Capitals
NBA
Knicks @ Jazz
European Rugby Champions Cup
Clermont -
Ospreys
European Rugby Champions Cup
Treviso -
Bath
NHL
Stars @ Sabres
European Challenge Cup
Stade Francais -
Edinburgh
NBA
Thunder @ Cavaliers
Liga ACB
Andorra -
Barcelona
Liga ACB
Valencia -
Fuenlabrada
NBA
Knicks @ Lakers
NHL
Golden Knights @ Hurricanes
NCAA Division I
North Carolina @ Virginia Tech
NBA
Timberwolves @ Clippers
Basketball Champions League
Elan Chalon -
Ludwigsburg
Basketball Champions League
Estudiantes -
Bayreuth
NBA
Cavaliers @ Spurs
Basketball Champions League
Oldenburg -
AS Monaco
Basketball Champions League
Nanterre -
Bonn
NBA
Rockets @ Mavericks
NCAA Division I
Michigan @ Purdue
NHL
Capitals @ Panthers
NBA
Wizards @ Thunder
Unibet Masters
The Masters: Tag 1
NBA
76ers @ Spurs
Unibet Masters
The Masters: Tag 2
NBA
Thunder @ Pistons
Unibet Masters
The Masters: Tag 3 -
Session 1
BSL
Banvit -
Fenerbahce
Unibet Masters
The Masters: Tag 3 -
Session 2
NBA
Bucks @ Bulls

Außenseiter Jörg Oppermann hat das Fehlen vieler Stars bei der Springreit-DM in Balve genutzt und ist ins Blickfeld geritten. Der 30-Jährige aus Elz gewann mit dem Holsteiner Fuchs Che Guevara die erste Wertungsprüfung und setzte sich nach dem ersten Tag an die Spitze des Feldes.

Der Schüler des zweimaligen Team-Olympiasiegers Lars Nieberg blieb in beiden Umläufen fehlerfrei und beendete die zweite Runde in 71,47 Sekunden als Schnellster. Auf Rang zwei folgte der ebenfalls zweimal fehlerfreie Holger Wulschner aus Parchim mit Cha Cha Cha (72,66) vor dem ehemaligen Team-Weltmeister Carsten-Otto-Nagel aus Wedel mit Holiday (0/0/72,75). Das Trio und der Viertplatzierte Denis Nielsen (Falkenberg) gehen mit jeweils null Fehlerpunkten in das Finale am Sonntag.

In der Dressur untermauerte Titelverteidigerin Kristina Sprehe ihre Ambitionen. Die WM-Dritte gewann zum Auftakt der Dressur-Wettbewerbe den Grand Prix souverän und gilt für die Titelvergaben am Samstag im Special und am Sonntag in der Kür als Favoritin. Bereits im vergangenen Jahr hatte die 28-Jährige aus Dinklage in Niedersachsen beide Titel abgeräumt.

Mannschafts-Weltmeisterin Sprehe brachte es im Sauerland mit ihrem 14 Jahre alten Hengst Desperados auf 81,300 Prozentpunkte und verwies die fünfmalige Olympiasiegerin Isabell Werth (Rheinberg/78,160) mit dem 13 Jahre alten Wallach Don Johnson und Jessica Bredow-Werndl (76,840) aus dem bayerischen Aubenhausen mit Unee auf die Plätze zwei und drei. Die besten 20 Paare des Grand Prix sind für den Special qualifiziert, in dem es erstmals um Medaillen geht.

Budnestrainerin Theodorescu zufrieden

"Das war ein gelungener Auftakt. Ich bin mit den Leistungen unserer Spitzenpaare sehr zufrieden", sagte Bundestrainerin Monica Theodorescu. "Kristina hat es sicherlich besonders gut gemacht. Da war kein Wackler, kein grober Fehler drin, alles im Fluss", sagte die Chef-Trainerin über ihre Vorreiterin.

Sprehe profitierte bei ihrem Sieg allerdings auch von den Ausfällen prominenter Rivalen. So verzichtete Matthias Rath (Kronberg) mit Millionenhengst Totilas auf Schloss Wocklum auf einen Start, um den Hengst für die EM im Mitte August in Aachen zu schonen. Auch Werth ließ ihr Parade-Pferd Bella Rose nach einer Zerrung im Stall. Mitte Juli, beim Nationenpreis in Hagen a.T.W, wollen beide Paare ihre letzte Chance auf die Qualifikation für die Heim-EM in der Soers nutzen.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung