Dubiose Machenschaften des Ehemannes

Reiter-Präsidentin in der Kritik

SID
Montag, 21.10.2013 | 13:32 Uhr
Prinzessin Hayas Ehemann Scheich Mohammed al Maktoum bereitet ihr derzeit Probleme
© getty
Advertisement
Western & Southern Open Women Single
WTA Cincinnati: Viertelfinale
Melbourne Darts Masters
Melbourne Darts Masters: Tag 2
Western & Southern Open Women Single
WTA Cincinnati: Halbfinale
Melbourne Darts Masters
Melbourne Darts Masters: Tag 3
Western & Southern Open Women Single
WTA Cincinnati: Finale
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Tag 2
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Main Fight Pressekonferenz
National Rugby League
Broncos -
Eels
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Viertelfinale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard Pressekonferenz
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 1
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 1
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Weigh-in
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 2
National Rugby League
Storm -
Rabbitohs
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Finale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard + Main Fight
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 3

Reiter-Präsidentin Prinzessin Haya steht wegen der dubiosen Machenschaften ihres Ehemannes Scheich Mohammed al Maktoum im Distanzreiten erneut in der Kritik.

Der Emir von Dubai soll an 20 von insgesamt 33 Dopingvergehen beteiligt gewesen sein, die die Disziplin seit Frühjahr in Verruf gebracht haben. Haya, Präsidentenin des Weltverbandes FEI, bat nun nach Informationen von "Süddeutscher Zeitung" und "FAZ" die nationalen Verbände um Mithilfe.

Auslöser war ein Interview des belgischen Nationaltrainers Pierre Arnould im Daily Telegraph, das getrost als Hilferuf bezeichnet werden kann. Darin spricht Arnould von Bestechung, Betrug, Doping und Korruption, die die nicht-olympische Disziplin überziehen würden.

Orte des Geschehens seien die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und Bahrain. "Wir hätten ein Idyll ohne die drei Föderationen, die Schande über den Sport bringen", klagte Arnould.

Knochenbrüche bei Pferden nahmen zu

Der Belgier, früher selbst Distanzreiter, forderte ein strengeres Vorgehen des Weltverbandes. "Wenn wir nicht schnell etwas unternehmen, wird es in ein paar Jahren keinen Distanzsport mehr geben, jemand wird ihn abgeschafft haben", sagte Arnould.

Ein weiteres Indiz für die negative Entwicklung sei, dass die Zahl der Knochenbrüche und Todesfälle bei Pferden im mittleren Osten enorm zugenommen habe.

Der Emir von Dubai, im Jahr 2005 bereits sechs Monate wegen Dopings gesperrt, ist passionierter Distanzreiter und gibt die Schuld an den vielen Fällen falscher Medikationen seinem Personal. Der vor allem in Asien sehr populäre Sport ist für die Vierbeiner äußerst strapaziös. Bei den Rennen werden von Ross und Reiter bis zu 160 Kilometer in 24 Stunden absolviert.

Haya weist Kritik zurück

Prinzessin Haya von Jordanien, deren Amtszeit nach zwei Legislaturperioden seit 2006 zum Jahresende ausläuft, setzt sich gegen den Vorwurf der Befangenheit und Verstrickung zur Wehr. Die 39-Jährige hat bereits eine Strategiegruppe zur Krise im Distanzreiten ins Leben gerufen, deren Ergebnisse von Arnould jedoch als "Liste von Platituden" bezeichnet wurde.

Nun lud Haya für die kommende Woche auch Vertreter des deutschen Verbandes nach Abu Dhabi, um die vielen Probleme im Rahmen eines Seminars zumindest etwas anzugehen.

Alle Mehrsport-News auf einen Blick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung