Pferdesport

Janssen: Rath und Totilas verstehen sich nicht

SID
Matthias Rath und Totilas enttäuschten bei der Dressur-WM in Rotterdam auf ganzer Linie
© Getty

Millionenpferd Totilas und sein neuer Reiter Matthias Rath verstehen sich noch nicht besonders gut. Diese Meinung äußerte der niederländische Cheftrainer Sjef Janssen.

Millionenpferd Totilas und sein neuer Reiter Matthias Rath verstehen sich noch nicht besonders gut. Diese Meinung äußerte der niederländische Cheftrainer Sjef Janssen nach den Patzern des Duos bei der Dressur-EM in Rotterdam. "Da sind noch viele Hausaufgaben zu erledigen", sagte der Ehemann der dreimaligen Olympiasiegerin Anky van Grunsven.

Janssen hatte Totilas im vergangenen Jahr bei der WM in Kentucky betreut, als der Hengst unter seinem damaligen Reiter Edward Gal drei Goldmedaillen für die Niederlande gewann. "Ob er noch einmal diese Leistungen bringen kann, weiß ich nicht", sagte Janssen in Rotterdam.

Edward Gal wollte zu den holprigen Vorstellungen seines Nachfolgers Rath in Grand Prix und Special nichts sagen: "Kein Kommentar." Der Dreifach-Weltmeister hatte selbst enttäuscht. Mit seinem neuen Pferd Sisther de Jeu kam er im Special nur auf Rang 18 und verpasste die Kür.

Rath: "Gab keine Anfeindungen"

Rath registrierte derweil die freundliche Aufnahme durch die Niederländer mit Wohlwollen. "Mir ist man hier sehr positiv begegnet. Es gab keine Anfeindungen. Ich wusste, dass die Niederländer Sportsleute sind", sagte Rath.

Der 27-Jährige hatte Totilas im Herbst übernommen, nachdem Paul Schockemöhle den Hengst für geschätzte zehn Millionen Euro nach Deutschland geholt hatte.

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