Sonntag, 08.05.2016

Motorrad-Pilot stürzt beim Großen Preis von Frankreich

Handgelenkbruch bei Philipp Öttl

Philipp Öttl (Ainring) hat beim Großen Preis von Frankreich in Le Mans einen Bruch des rechten Handgelenks erlitten und wird am Montag in Stuttgart operiert. Der 20-Jährige war beim Moto3-Rennen in der vierten Runde gestürzt und zum ersten Mal in dieser WM-Saison leer ausgegangen.

Philipp Öttl (v.) stürzte beim Rennen in Le Mans in der vierten Runde
© getty
Philipp Öttl (v.) stürzte beim Rennen in Le Mans in der vierten Runde

"Er hatte einen Highsider in der Zielkurve. Die erste Diagnose war, dass sein rechtes Handgelenk gebrochen ist. Das bestätigte sich nach den Röntgen-Aufnahmen", sagte Peter Öttl, ehemaliger Rennfahrer und Besitzer des Teams seines Sohnes, bei speedweek.com.

Philipp Öttl, der zuvor bei jedem Rennen in diesem Jahr in die Punkte gefahren war, hatte am Samstag im Qualifying nur Platz 18 belegt. Im Grand Prix fiel der WM-Zehnte (27 Punkte) schon in der ersten Runde des Grand Prix bis auf Position 23 zurück, ehe das Missgeschick seinen Renntag vorzeitig beendete.

Der Südarikaner Brad Binder feierte nach dem Triumph in Jerez/Spanien seinen zweiten Sieg in Folge und baute die Führung im WM-Klassement aus. Der KTM-Fahrer gewann vor seinem italienischen Markenkollegen Romano Fenati und Jorge Navarro aus Spanien (Honda). Binder liegt in der WM-Wertung mit 102 Punkten vor Navarro (78) sowie Fenati (67).


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