Freitag, 18.10.2013

Honda-Pilot zeigt sich einsichtig

Bradl erhält Startverbot für Australien

Stefan Bradl darf nun doch nicht beim Australien-Grand-Prix auf Phillip Island an den Start gehen. Nach seinem Knöchelbruch beim vorangegangenen Rennen in Malaysia war der Zahlinger am Freitag in Down Under im ersten Training angetreten und hatte elf Runden absolviert.

Stefan Bradl twitterte: "Tut mir leid, Jungs. Ich bin nicht fit. Es war hart da draußen"
© getty
Stefan Bradl twitterte: "Tut mir leid, Jungs. Ich bin nicht fit. Es war hart da draußen"

Nach einer neuerlichen Untersuchung sprachen die Rennärzte jedoch ein Startverbot für den 23-Jährigen aus. "Tut mir leid, Jungs. Ich bin nicht fit. Es war hart da draußen. Werde weiter an meinem Bein arbeiten und es in Japan wieder versuchen", twitterte der Moto2-Weltmeister von 2011.

Bradl zeigte sich einsichtig und erklärte bei "Sport1", dass es auch für ihn keinen Sinn mache, in Australien an den Start zu gehen: "Für Platz 14 sehe ich keinen Grund, dass ich mir alles abverlange und dann im großen Kampf mit den CRT-Piloten bin, und dann noch eine verrückte Aktion passiert."

Der Honda-Pilot hatte sich bei einem unglücklichen Sturz während des letzten freien Trainings für den Malaysia-Grand-Prix am vergangenen Samstag den rechten Knöchel gebrochen und war in Kuala Lumpur operiert worden.

Lorenzo Schnellster im Training

Die schnellste Runde in den beiden Sessions der MotoGP am Freitag drehte Weltmeister Jorge Lorenzo, der auf seiner Yamaha fast drei Zehntel schneller war als WM-Spitzenreiter Marc Marquez. Der 20-Jährige war nach einem schweren Sturz schnell wieder auf die Strecke gegangen. Bradl lag mit seiner besten Zeit aus dem kurzen Einsatz am Vormittag mit gut vier Sekunden Rückstand auf dem vorletzten Platz.

In der Moto2 sorgte Marcel Schrötter (Vilgertshofen/Kalex) mit einem heftigen Überschlag im ersten Training für einen Schreckmoment. Der 20-Jährige saß allerdings wenig später schon wieder auf seiner Kalex und fuhr auf den 17. Platz. Der aufgestiegene Moto3-Weltmeister Sandro Cortese (Berkheim/Kalex) landete als bester Deutscher auf Rang sieben.

In der Moto3 war Jonas Folger (Schwindegg/Kalex) als Zweiter nur 22 Tausendstel langsamer als der Spanier Maverick Viñales (KTM). Philipp Öttl (Ainring/KTM) wurde 19., Luca Grünwald (Waldkraiburg/Kalex) fuhr auf den 22. Platz. Auch Luca Amato (Bergisch Gladbach/Mahindra/25.) und Toni Finsterbusch (Krostitz/Kalex/32.) landeten im hinteren Feld.

Stefan Bradl im Steckbrief


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