Montag, 21.10.2013

DTM-Saisonfazit 2013

Die glorreiche Zukunft beginnt jetzt

Die DTM schließt für dieses Jahr ihre Pforten. BMW hält die Spannung hoch, obwohl die befürchtete Dominanz nach dem Traumcomeback 2012 ausbleibt und Mike Rockenfeller durch pure Konstanz den Titel gewinnt. Schon jetzt winkt eine glorreiche Zukunft mit neuen Herstellern und legendären Rennstrecken.

Schnelle Autos sind nicht das einzige Highlight der DTM
© dtm media
Schnelle Autos sind nicht das einzige Highlight der DTM

Fahrer der Saison: Mike Rockenfeller. Der Champion setzt sich knapp gegen Augusto Farfus durch, der vor allem in der zweiten Saisonhälfte beeindruckte. Rocky hat aber in seiner ersten Saison, in der er sich ausschließlich auf die DTM konzentriert und auf Langstreckenrennen verzichtet hat, direkt den Titel geholt. Die Siege in Brands Hatch und Moskau führten 29-jährigen Phoenix-Piloten aus Neuwied prompt zur Meisterschaft.

Schon nach dem Rennen auf dem Lausitzring hatte Rockenfeller die Führung in der Fahrerwertung übernommen und gab sie danach nicht mehr her. Die unglaubliche Konstanz ist sein größter Pluspunkt. Rocky hat 2013 keinen einzigen Ausfall erlitten. Nach dem achten Platz zum Saisonauftakt in Hockenheim stand er fünfmal auf dem Podest und kam immer unter die ersten fünf. Nur beim vom Regen beeinflussten Saisonabschluss kam er nicht in die Punkteränge. So fährt ein wahrer Champion.

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Hersteller der Saison: BMW. Die Münchener haben den Titel in der Herstellerwertung doch noch verteidigt. Das ist aber nicht der einzige Grund, warum sie der beste Hersteller in der Saison 2013 sind. Nach der unglaublichen Comeback-Saison 2012 mit allen drei Titeln war eine erneute Dominanz fast unmöglich. Es wäre wohl sogar schlecht für das Image der DTM gewesen, wenn ein Hersteller wieder alles abgeräumt hätte.

DTM-Technikecke

Öl
Öle sollen für die richtige Schmierung und Kühlung sorgen, wenn im Motor/Getriebe des Autos bewegliche Bauteile aneinander reiben.
Je besser das gelingt, desto geringer sind die inneren Widerstände - und damit die Leistungsverluste beim Einsatz auf der Strecke.
In einer Serie wie der DTM kann die optimale Abstimmung des Schmierstoffs zusätzliche Leistungsreserven des Motors mobilisieren.

Stattdessen machte BMW in diesem Jahr Jagd auf den Siegrekord und gewann sechs der zehn Rennen. Besonders Augusto Farfus beeindruckte mit drei Siegen und zwei weiteren Podestplätzen. BMW hat den wohl ausgeglichensten Fahrerkader. Elf Mal standen fünf verschiedene BMW-Piloten auf dem Podium, da können Mercedes und Audi nicht mithalten.

Enttäuschung der Saison: Jamie Green. "Der Gewinn der Meisterschaft ist weiterhin mein großes Ziel", gab der Engländer nach seinem Wechsel von Mercedes zu Audi an. Der 31-Jährige schrammte bei seiner Premierensaison im Abt-Team kilometerweit daran vorbei.

Green kam nur fünf Mal überhaupt in die Punkte, nur in Oschersleben stand er auf dem Podest. Für Green, der bei seinem Formel-3-Titel 2004 unter anderem die späteren Formel 1-Piloten Lewis Hamilton, Nico Rosberg und Robert Kubica hinter sich ließ, war der elfte Platz in der Fahrerwertung das schlechteste Resultat seiner gesamten DTM-Laufbahn.

Die DTM-Boliden der Saison 2013
Bunt sehen sie aus, die neu entwickelten acht BMW M3 DTM-Boliden. Bruno Spengler wird mit dem schwarzen BMW-Bank-Boliden die Mission Titelverteidigung angehen
© bmw
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Bunt sehen sie aus, die neu entwickelten acht BMW M3 DTM-Boliden. Bruno Spengler wird mit dem schwarzen BMW-Bank-Boliden die Mission Titelverteidigung angehen
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Das Fahrzeug von DTM-Newcomer Marco Wittmann bei der offiziellen Enthüllung
© bmw
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Das Fahrzeug von DTM-Newcomer Marco Wittmann bei der offiziellen Enthüllung
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In der Vorbereitung auf die neue Saison mussten die Fahrer auch viel im Kraftraum trainieren. Die Rennen sind anstrengend und körperlich belastend
© bmw
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In der Vorbereitung auf die neue Saison mussten die Fahrer auch viel im Kraftraum trainieren. Die Rennen sind anstrengend und körperlich belastend
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Aber auch auf der Rennstrecke wurden im Vorfeld der Saison viele Testrunden absolviert - hier Jamie Green
© Hoch Zwei
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Aber auch auf der Rennstrecke wurden im Vorfeld der Saison viele Testrunden absolviert - hier Jamie Green
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Vor allem die neuen Optionsreifen, welche schneller sind, aber auch schneller abbauen, wurden viel getestet - hier Roberto Merhi
© dtm
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Vor allem die neuen Optionsreifen, welche schneller sind, aber auch schneller abbauen, wurden viel getestet - hier Roberto Merhi
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Auch Martin Tomczyk reizte die Testfahrten in Valencia und auf dem Hockenheimring voll aus
© bmw
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Auch Martin Tomczyk reizte die Testfahrten in Valencia und auf dem Hockenheimring voll aus
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Robert Wickens bei den Testfahrten - in den Boxen wurden neue Abstimmungen und Einstellungen vorgenommen
© getty
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Robert Wickens bei den Testfahrten - in den Boxen wurden neue Abstimmungen und Einstellungen vorgenommen
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Viel Entwicklungszeit und Arbeitsaufwand erforderte auch das neu in der DTM eingeführte DRS-System
© dtm
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Viel Entwicklungszeit und Arbeitsaufwand erforderte auch das neu in der DTM eingeführte DRS-System
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Das aus der Formel 1 bekannte "Drag Reduction System" soll das Überholen vereinfachen und für mehr Spannung sorgen
© Hoch Zwei
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Das aus der Formel 1 bekannte "Drag Reduction System" soll das Überholen vereinfachen und für mehr Spannung sorgen
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Gary Paffett wechselt die Farben und startet dieses Jahr im blau-gelben Euronics-Mercedes. Der Brite verlor letztes Jahr hauchdünn den Titel
© getty
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Gary Paffett wechselt die Farben und startet dieses Jahr im blau-gelben Euronics-Mercedes. Der Brite verlor letztes Jahr hauchdünn den Titel
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Der Paffett-Mercedes ist etwas über fünf Meter lang, knapp zwei Meter breit und leistet 500 PS
© dtm
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Der Paffett-Mercedes ist etwas über fünf Meter lang, knapp zwei Meter breit und leistet 500 PS
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Vor allem das neu formierte Team MTEK trainierte jede Menge Boxenstopps - hier am Wagen von Marco Wittmann
© bmw
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Vor allem das neu formierte Team MTEK trainierte jede Menge Boxenstopps - hier am Wagen von Marco Wittmann
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Die DTM-Piloten schalten in dieser Saison mit Schaltwippen am Lenkrad - das lässt noch mehr Fahren am Limit zu
© bmw
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Die DTM-Piloten schalten in dieser Saison mit Schaltwippen am Lenkrad - das lässt noch mehr Fahren am Limit zu
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Rennen der Saison: Norisring. Die Traditionsstrecke in Nürnberg bot auch in diesem Jahr ein Spektakel sondergleichen. Weil Rennsieger Mattias Ekström von seinem Vater mit Wasser gekühlt wurde, folgte die Disqualifikation. Einen Sieger gab es nicht, weil der Schwede keinen Vorteil gehabt habe, erklärten die scheinbar überforderten Regelhüter. "Krautköpfe", schimpfte Rallye-Legende Walter Röhrl.

Nebenbei hatte die Steinzeitregel der Blauen Flaggen für Fahrer mit weniger Boxenstopps riesigen Einfluss aufs Renngeschehen. Sie stammt noch aus Zeiten, als Opel gerade ausgestiegen war und Mercedes und Audi sich gegenseitig die Rennen kaputtzumachen drohten. Das Sportliche Reglement wurde aber nach dem Einstieg von BMW nicht ausreichend angepasst.

Zum glorreichen Abschluss des Rennens raste der Langzeitführende Edoardo Mortara dann Gary Paffett mit seinem Audi ins Heck. Als Revanche machte der Engländer noch in derselben Runde die Tür zur Zielgeraden zu, woraufhin ihm Mortara in die Seite knallte. Beide schieden aus und warfen ihre sicheren Podestplätze weg.

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Teamleistung der Saison: BMW in Spielberg. "Das passiert nicht so oft im Rennsport. Wir haben eines dieser Wochenenden erwischt, auf das man sein ganzes Leben hinarbeitet", fasste Sieger Bruno Spengler freudetaumelnd das Rennen zusammen. Dabei freute er sich aber nicht nur über seinen ersten Platz. Neben ihm standen zwei BMW-Kollegen auf dem Podest: Marco Wittmann und Timo Glock.

Rookie Wittmann und Ex-F1-Pilot Glock schafften in ihrer ersten DTM-Saison im dritten Rennen bereits den Sprung aufs Podest. Und das mit dem M-TEK-Team aus Garching bei München, das erst seit der Saison 2013 dabei ist. Dabei bot das Rennen auch sonst alles, was zum Motorsport dazugehört: Wittmann verteidigte sich hart gegen Edoardo Mortara, der sich den Reifen zerstörte und der Unglücksrabe des Rennens war.

DTM-Champion 2013: Der Triumph von Rocky
So sieht er aus, der neue Champion der DTM. Mike Rockenfeller (M.) sicherte sich mit Platz zwei in Zandvoort seinen ersten Titel
© DTM
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So sieht er aus, der neue Champion der DTM. Mike Rockenfeller (M.) sicherte sich mit Platz zwei in Zandvoort seinen ersten Titel
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Auch der Konkurrent gratuliert artig. Augusto Farfus (r.) reichte auch der Rennsieg nicht, um den Deutschen noch abzufangen
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Auch der Konkurrent gratuliert artig. Augusto Farfus (r.) reichte auch der Rennsieg nicht, um den Deutschen noch abzufangen
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Das wusste er auch bei der Zieleinfahrt, bei der er Rockenfeller im Rückspiegel sah. Im letzten Rennen geht es nun zur Ehrenrunde auf den Hockenheimring
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Das wusste er auch bei der Zieleinfahrt, bei der er Rockenfeller im Rückspiegel sah. Im letzten Rennen geht es nun zur Ehrenrunde auf den Hockenheimring
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Für Mike Rockenfeller schloss sich in Zandvoort ein Kreis, denn 2011 hatte er hier seinen ersten Sieg in der DTM gefeiert
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Für Mike Rockenfeller schloss sich in Zandvoort ein Kreis, denn 2011 hatte er hier seinen ersten Sieg in der DTM gefeiert
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Mike Rockenfeller fährt seit 2012 für das Phoenix Racing-Team in der DTM
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Mike Rockenfeller fährt seit 2012 für das Phoenix Racing-Team in der DTM
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Rockenfeller: "Was die Qualität der Gegner und die Technik angeht, gibt es kein höheres Niveau als in der DTM - deshalb macht es mich besonders stolz, den Titel in diesem hart umkämpften Jahr geholt zu haben."
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Rockenfeller: "Was die Qualität der Gegner und die Technik angeht, gibt es kein höheres Niveau als in der DTM - deshalb macht es mich besonders stolz, den Titel in diesem hart umkämpften Jahr geholt zu haben."
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Mike Rockenfeller absolvierte im Betrieb seiner Eltern eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker
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Mike Rockenfeller absolvierte im Betrieb seiner Eltern eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker
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2010 holte sich Mike Rockenfeller mit Audi den Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Le Mans
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2010 holte sich Mike Rockenfeller mit Audi den Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Le Mans
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Glock nutzte die neuen Option-Reifen im zweiten Stint unterdessen zu einer furiosen Aufholjagd und überholte kurzzeitig sogar Teamkollege Wittmann - und das, obwohl der frühere Marussia-Pilot nur als Zwölfter gestartet war. Direkt dahinter reihte sich übrigens Rockenfeller ein, der von Platz 13 ins Rennen ging. Schon in Österreich zeigte sich also, dass das neueingeführte DRS und die weicheren Option-Reifen die erwünschte Wirkung haben. Prozessionsfahrten sind in der DTM Geschichte. Die Spannung am Renntag ist eindeutig gestiegen.

Crashkid der Saison: Roberto Merhi. In Brands Hatch kostete er Timo Glock mögliche Punkte. "Verdammter Idiot", polterte der 31-Jährige in seinem BMW per Funk. "Der hat wohl Tomaten auf den Augen. So einer gehört hier nicht hin. Der muss nochmal in eine Fahrschule", legte Glock nach.

Nachhilfestunden gab es aber nicht. In Brands Hatch drückte Merhi auch Martin Tomczyk ins Gras, den er beim nächsten Lauf in Spielberg komplett umdrehte. In der zweiten Saisonhälfte wurde es ruhiger um Merhi, bevor er beim letzten Rennen in Hockenheim endlich mal zeigte, warum er einen Mercedes fahren darf. Der hervorragende zweite Platz nach Durchfahrtsstrafe kann den Eindruck vom Jahresbeginn aber nicht komplett wettmachen. Der Spanier bekommt für seine unnötigen Manöver von uns deshalb den Romain-Grosjean-Gedächtnisaward.

Und sonst so? Die Adaptionen aus der Formel 1 sind voll eingeschlagen, DRS und die schnelleren Option-Reifen haben die Rennen spannender gemacht, ohne sie zur Willkür verkommen zu lassen. Langweilige Prozessionsfahrten vom Start bis zum Ziel sind Vergangenheit, stattdessen gibt es Überholmanöver en masse und ein kleiner Fehler im Qualifying ruiniert nicht mehr das ganze Wochenende.

DTM-Technikecke

Getriebe
Das Beschleunigungsmoment in der DTM ist hoch und maximal vergleichbar mit dem durch PKW-Hochleistungsmotoren.
Die Renngetriebe haben typischerweise aber ein geringeres Gewicht und eine kürzere Getriebeübersetzung.
Deshalb sind die Anforderungen an die Belastbarkeit der Zahnräder bei gleichem Drehmoment des Motors höher.
Das spiegelt sich auch in der kürzeren Lebenszeit eines Renngetriebes wider.

Die beste Tourenwagenserie der Welt steht vor einer glorreichen Zukunft. Statt der Mickey-Mouse-Variante von Brands Hatch und der nicht mehr zeitgemäßen Strecke in Zandvoort kehrt 2014 die Formel-1-Strecke von Budapest und das China-Rennen in den DTM-Kalender zurück.

Anschließend geht es international weiter. Die asiatische Super-GT-Serie adaptiert das Reglement, in Nordamerika wird es ab 2015 einen Ableger der deutschen Serie geben. Davon könnte auch die Original-DTM profitieren: BMW, Mercedes, Audi, Lexus Toyota, Honda, Nissan, Dodge - ein gemeinsames Feld aller künftigen Hersteller wäre ein Traum für jeden Autonarr.

Selbst wenn nicht jeder Hersteller überall vier Fahrzeuge einsetzt, dürfte die Verlockung groß sein, mindestens ein Team in den anderen Serien an den Start zu bringen, wenn alle Serien 2017 mit vollständig identischem Reglement fahren. Wir freuen uns schon jetzt auf packende DTM-Rennen auf den legendären Strecken von Suzuka, Sebring, Watkins Glen und Daytona!

DTM: Endstand in der Fahrerwertung

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