Saisonauftakt des Air Race in Abu Dhabi

Rekordchampion gewinnt Auftakt

Von Martin Gödderz
Samstag, 14.02.2015 | 15:07 Uhr
Paul Bonhomme war zum Auftakt in Abu Dhabi gleich wieder der schnellste Pilot
© Red Bull Content Pool
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Der enttäuschende Abschluss der Saison 2014 hat Rekordchampion Paul Bonhomme angestachelt. Der WM-Dritte aus dem letzten Jahr siegte mit einer beeindruckenden Vorstellung zum Auftakt in Abu Dhabi. Der Deutsche Matthias Dolderer wurde Opfer des neuen Wertungssystems.

Beste Zeit im Qualifying, Bestzeiten in allen Rennabschnitten und am Ende der überragende Sieg. Kurzum: Es war eine Machtdemonstration des zweifachen Weltmeisters Paul Bonhomme. Mit einer Zeit von 57,787 Sekunden sicherte sich der Brite, der sich 2009 und 2010 bereits zum Weltmeister gekrönt hatte und die Saison 2014 auf dem dritten Rang abgeschlossen hatte, den Sieg beim Saisonauftakt der Red Bull Air Race Series 2015 in Abu Dhabi.

Dabei wurde es am Ende allerdings noch einmal dramatisch. Im Final 4 nahm der Australier Matt Hall seinem britischen Kontrahenten den Sieg beinahe noch vor der Nase weg. Mit einer Zeit von 57,871 schoss Hall ins Ziel und setzte Bonhomme so unter Druck. Der blieb allerdings eiskalt, brachte seinen Flug durch und holte sich so bereits zum vierten Mal in seiner Karriere den Auftaktsieg in Abu Dhabi.

Österreicher Arch Vierter

Als Dritter komplettierte der Kanadier Pete McLeod neben Bonhomme und Hall das Podium. Der jüngste Pilot im Feld kam mit einer Zeit von 58,843 Sekunden ins Ziel und verwies so Vizeweltmeister Hannes Arch auf den vierten Platz. Bonhomme kommentierte den Sieg relativ nüchtern. "Das war ein Arbeitssieg. Vielleicht kommen die anderen Teams einfach ein bisschen schlechter aus den Startlöchern, während unser Team direkt voll da ist", so der Auftaktsieger.

Der Zweitplatzierte Hall war nach dem besten Ergebnis seiner Karriere zwiegespalten. So meinte der Australier: "Ich bin sehr glücklich auf dem Podium zu sein, aber es ist auch etwas frustrierend, weil ich so nah am Sieg dran war. Gerade einmal acht Hundertstel, das ist nicht einmal eine ganze Flugzeuglänge!"

Dolderer hilft starke Zeit nichts

Der Deutsche Matthias Dolderer schied bereits in der ersten Runde aus und landete letztendlich auf einem äußerst unglücklichen neunten Platz. So erhielt Dolderer keine WM-Punkte. Dabei war der Tannheimer in der Round of 14 noch die fünftschnellste Zeit geflogen.

Weil aber sowohl Dolderers direkter Konkurrent im K.O.-Duell, Hannes Arch, wie auch die beiden Briten Nigel Lamb und Paul Bonhomme in ihrem direkten Duell eine schnellere Zeit flogen, schied der Deutsche aus, da lediglich die Gewinner sowie der beste Verlierer der sieben direkten Duelle in die nächste Saison einzogen. Das war in diesem Fall Nigel Lamb.

So kommentierte Dolderer auch verbittert: "Mein Run war okay. Nicht perfekt, aber immerhin die fünftschnellste Zeit mit 58,698 Sekunden. Leider hat das in diesem Rennformat nicht gereicht, worüber ich natürlich enttäuscht bin."

Auch für Weltmeister Nigel Lamb lief das Rennen nicht optimal. Nachdem er im Qualifying keine gewertete Zeit geflogen war, musste er sowohl in der Round of 14 wie auch in der Round of 8 gegen Landsmann Paul Bonhomme ran. Der kegelte ihn vor dem Finale raus, so dass für den Champion lediglich Platz fünf blieb.

Das Rennresultat von Abu Dhabi:

1. Paul Bonhomme (Großbritannien)

2. Matt Hall (Australien)

3. Pete McLeod (Kanada)

4. Hannes Arch (Österreicher)

5. Nigel Lamb (Großbritannien)

6. Yoshihide Muroya (Japan)

7. Peter Besenyei (Ungarn)

8. Nicolas Ivanoff (Frankreich)

9. Matthias Dolderer (Deutschland)

10. Martin Sonka (Tschechien)

11. Francois Le Vot (Frankreich)

12. Juan Velarde (Spanien)

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