Rallye Dakar 2014

X-raid und Peterhansel wollen Hattrick

SID
Freitag, 03.01.2014 | 12:49 Uhr
Stephane Peterhansel will auch 2014 die begehrte Dakar-Trophäe in den Händen halten
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
AEGON International Women Single
Mi12:00
WTA Eastbourne: Tag 4
Boodles Challenge
Mi13:30
The Boodles: Tag 2
National Rugby League
Do11:50
Eels -
Bulldogs
AEGON International Women Single
Do12:00
WTA Eastbourne: Viertelfinals
Boodles Challenge
Do13:30
The Boodles: Tag 3
National Rugby League
Fr11:50
Broncos -
Storm
AEGON International Women Single
Fr12:00
WTA Eastbourne: Halbfinals
Boodles Challenge
Fr13:30
The Boodles: Tag 4
AEGON International Women Single
Sa13:15
WTA Eastbourne: Finale
Boodles Challenge
Sa14:00
The Boodles: Tag 5
National Rugby League
So08:00
Rabbitohs -
Panthers
Shanghai Darts Masters
Do13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 1
National Rugby League
Fr11:50
Roosters -
Rabbitohs
Shanghai Darts Masters
Fr13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 2
National Rugby League
Sa09:30
Panthers -
Sea Eagles
National Rugby League
Sa11:30
Storm -
Eels

Am Sonntag startet die Rallye Dakar. Das deutsche Team X-raid will mit Rekordsieger Stéphane Peterhansel den Titel in der Autowertung erfolgreich verteidigen.

9374 Kilometer Vollgas durch Sand, Dreck und eine der lebensfeindlichsten Regionen der Erde: Die Rallye Dakar treibt als einer der härtesten Herausforderungen im Motorsport ab Sonntag Mensch und Maschine zwei Wochen lang wieder zu Höchstleistungen.

Beim Spektakel für Autos, Motorräder, Quads und LKW will das deutsche Team X-raid in Südamerika erneut groß auftrumpfen. Mit Titelverteidiger Stéphane Peterhansel an der Spitze des bislang größten Fahreraufgebotes seiner Geschichte peilt der Rennstall aus dem hessischen Trebur den Titel-Hattrick in der Autowertung an.

Der französische Rekordchampion Peterhansel (fünfmal Auto, sechsmal Motorrad) ist im Mini All4 der große Favorit bei der Marathonrallye, weiß aber wie kein Zweiter um die Tücken des Events. "In diesem Rennen ist jeder Kilometer eine Falle. Es gibt keine einfachen Etappen", sagte Peterhansel.

Nacht in der Wüste

Der "König der Dakar" steht vor seiner 25. Teilnahme und spricht aus Erfahrung. Viermal schaffte es Peterhansel nicht ins Ziel. 1988 nahm der heute 48-Jährige mit dem Motorrad zu ersten Mal an der damals noch in Afrika ausgetragenen Rallye teil.

Als GPS ein Fremdwort war, verlor Peterhansel die Orientierung und sich selbst in der Wüste. Eine Nacht harrte er aus, bis er auf Dorfbewohner stieß, die ihm mit zwei Litern Sprit aushalfen.

In Südamerika, wo die Dakar zum sechsten Mal in Folge stattfindet, ist ein solches Horror-Szenario angesichts technischer Fortschritte und penibel geplanter Sicherheitsmaßnahmen nahezu ausgeschlossen. Dennoch droht hinter jeder Düne, in jedem Canyon und Flussbett, das die Fahrer auf den 5522 Wertungskilometern durchqueren müssen, die Gefahr eines Unfalls oder Defekts.

Zuverlässigkeit der Autos genießt Priorität

"Wir haben es fast jeden Tag mit neuen Streckenbedingungen zu tun, auf die wir uns einstellen müssen. Sand, Dünen, steinige Strecken - wir können nicht viel planen, wenn wir losfahren und müssen mit dem zurechtkommen, was wir vorfinden", sagte Peterhansel.

Bei X-raid setzte man daher vor allem auf Zuverlässigkeit der Wagen. Mit diesem Erfogsrezept will Peterhansel den dritten Sieg in Folge einfahren. Die Konkurrenz verliert er dabei nicht aus den Augen.

"Es gibt mindestens fünf Starter, die die Dakar gewinnen können", sagte Peterhansel. Zum Favoritenkreis zählen seine Teamkollegen Nani Roma (Spanien) und Orlando Terranova (Argentinien) sowie Nasser Al-Attiyah (Katar), 2011 Dakar-Sieger und in diesem Jahr ebenfalls für X-raid am Start.

Auftakt am Sonntag in Rosario

Auch der deutsche Co-Piolt und Vorjahreszweite Dirk von Zitzewitz (Karlshof) rechnet sich an der Seite von Giniel de Villiers (Südafrika/Toyota) Chancen aus. Timo Gottschalk (Berlin), 2011 Sieger als Beifahrer von Al-Attiyah, geht mit Ex-Champion Carlos Sainz (Spanien) als Piloten an den Start.

Die Dakar beginnt am Sonntag im argentinischen Rosario, dem Geburtsort von Weltfußballer Lionel Messi, und endet am 18. Januar nach 13 Etappen in der chilenischen Hafenstadt Valparaíso. Dabei führt der Kurs unter anderem über die Anden und durch die staubtrockene Atacama-Wüste.

Im Vergleich zum Vorjahr müssen exakt 800 km mehr absolviert werden. Für die Motorräder ist zudem ein Abstecher durch Bolivien vorgesehen, der französische Titelverteidiger Cyril Despres (Yamaha) geht in der Zweiradwertung als Favorit an den Start.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung