Mittwoch, 15.01.2014

Nach einem Unfall auf der zehnten Etappe der Rallye Dakar

Sainz und Gottschalk geben auf

Der Spanier Carlos Sainz und sein deutscher Co-Pilot Timo Gottschalk sind nach einem Unfall vorzeitig aus der Rallye Dakar augestiegen.

Die siebte Etappe hatte das Duo Sainz-Gottschalk noch für sich entscheiden können
© getty
Die siebte Etappe hatte das Duo Sainz-Gottschalk noch für sich entscheiden können

Der 51-jährige Sainz, der die Rallye 2010 gewonnen hatte, war auf der zehnten Etappe am Mittwoch von Iquique nach Antofagasta in Chile mit seinem SMG-Buggy verunglückt und musste daraufhin ins medizinische Zentrum im Zielort gebracht werden. Über Gottschalks Gesundheitszustand wurde zunächst nichts bekannt.

Sieger nach 684 Kilometern (davon 631 km in der Wertung) wurde der Katari Nasser Al-Attiyah vor Titelverteidiger und Rekordchampion Stéphane Peterhansel (Frankreich) und dem Gesamtführenden Nani Roma aus Spanien (alle Mini All4). Durch seinen zweiten Platz rückt Peterhansel im Gesamtklassement bis auf 2:15 Minuten an Roma heran. Al-Attiyah ist Gesamtdritter.

Bei den Motorrädern fuhr der spanische Honda-Pilot Joan Barreda Bort seinen vierten Tagessieg ein. Der Portugiese Helder Rodrigues (Honda) wurde Zweiter vor Cyril Despres (Frankreich/Yamaha). Im Klassement führt weiter Marc Coma vor seinen Landsmännern Barreda Bort und Jordi Viladoms (KTM).

Das elfte Teilstück führt am Donnerstag über 749 km (davon 605 km in der Wertung) von Antofagasta nach El Salvador.


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