ADAC Rallye rund um Trier

Loeb auch in Deutschland nicht zu schlagen

SID
Sonntag, 26.08.2012 | 14:14 Uhr
Rallye-Idylle rund um Trier: Sebastien Loeb ließ sich den Sieg nicht nehmen
© Getty
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Rekord-Weltmeister Sebastien Loeb hat sich seinen neunten Sieg bei der Rallye Deutschland nicht mehr nehmen lassen. Der Franzose fuhr seinen Vorsprung am Sonntag nach insgesamt 15 Wertungsprüfungen rund um Trier souverän ins Ziel.

Die Frage nach dem neuen Weltmeister scheint wohl beantwortet. Und der neue wird nach einem souveränen Sieg bei der Rallye Deutschland auch wieder der alte Champion sein: Sebastien Loeb sorgt nicht nur für neue Superlative, der Franzose dominiert die Konkurrenz nicht nur, er düpiert sie.

Zwei Minuten Vorsprung hatte der achtmalige Weltmeister am Sonntag im Ziel auf den Finnen Jari-Matti Latvala. Und er holte sich durch den Sieg auf der letzten Wertungsprüfung auch die Maximalausbeute von 28 Punkten. Mehr geht nicht.

"Das war ein perfektes Wochenende. Wir hatten ein gutes Auto und haben keine Fehler gemacht", sagte Loeb. Dritter wurde Latvalas Landsmann Mikko Hirvonen. Er ist der Einzige, der als WM-Zweiter noch so etwas wie den Hauch einer Chance hat, den Siegeszug Loebs auf dem Weg zum neunten WM-Titel in Folge zu stoppen.

54 Punkte Vorsprung für Loeb

Zu dominant und fehlerfrei, nicht nur in Deutschland, fährt Loeb die Konkurrenz mal wieder in Grund und Boden. Und der Franzose hat es offenbar eilig. Vier Rennen vor dem Ende der Saison hat Loeb (199 Punkte) durch seinen neunten Sieg in Deutschland und den 74. Erfolg seiner Karriere in der WM-Wertung nunmehr 54 Zähler Vorsprung vor Hirvonen (145). Loeb müsste nach seinem siebten Saisonsieg wohl schon das Fahren verlernen, um den Titel noch aus den Händen zu geben.

Deshalb war Loeb die Freude über seinen souveränen Auftritt rund um Trier anzumerken. "Ich genieße die Rallye Deutschland jedes Mal. Es sind viele Fans hier, und es ist eine tolle Stimmung", sagte Loeb und sprach damit den Veranstaltern aus der Seele. Denn trotz des Unfalls am Donnerstag zog ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk im dapd-Interview ein durchweg positives Fazit.

"Wenn man sieht, wie begeistert die Zuschauer an der Strecke waren und dass wieder mehr als 200.000 Fans an den verschiedenen Wertungsprüfungen standen, dann kann man zu Recht von einer Erfolgsgeschichte sprechen." Das zeige, dass der Rallye-WM-Lauf in Deutschland seine Berechtigung habe.

Macht Loeb weiter?

Die einzige Frage, die es in dieser Saison zu klären gilt, ist die nach der Zukunft des 38-Jährigen. Doch Loeb kann die Spekulationen nicht mehr hören. Antworten gibt es zwar noch, doch die klingen inzwischen mehr als genervt.

"Es ist die gleiche Frage wie immer und die gleiche Antwort: Es ist noch nichts entschieden worden. Wir sprechen mit Citroen über die Zukunft, nicht nur für nächstes Jahr, sondern auch längerfristig."

Momentan gäbe es demzufolge nichts, worüber man sprechen könne außer der Tatsache, dass die Entscheidung auf jeden Fall noch in diesem Jahr fallen werde. Wahrscheinlich aber später als sein neunter Titelgewinn.

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