Cortese rast aus Bradls Schatten

"Mache mir keinen Druck"

SID
Montag, 07.05.2012 | 13:01 Uhr
Sandro Cortese holte sich in Estoril seinen ersten Saisonsieg
© Getty
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Als Sandro Cortese vor die Wahl gestellt wurde, musste er nicht lange überlegen. "Wenn ich es mir aussuchen kann, nehme ich den Moto3-Titel", sagte der 22-Jährige. Zur kuriosen Auswahl stand der eigene Triumph in der Motorrad-WM oder der Titelgewinn seines Lieblings-Fußballklubs Bayern München in der Champions League.

In der Königsklasse. Also dort, wo Cortese auf seinem Motorrad auch einmal hin will. Und er ist auf einem guten Weg. Cortese ist in der Moto3-Klasse auf der Überholspur. Dort fühlt er sich inzwischen sichtlich wohl.

"Ich mache mir keinen Druck, und ich denke, das macht mich stark im Moment", sagte Cortese nach seinem ersten Saisonsieg beim dritten Lauf im portugiesischen Estoril, mit dem er gleichzeitig die Führung in der WM-Wertung übernahm. Cortese ist nicht erst seit seinem Sieg ein ernsthafter Titelkandidat: "Mein Selbstbewusstsein ist sehr hoch. Ich kann mit dem Motorrad zurzeit machen, was ich will."

"Wir haben bislang einen tollen Job gemacht"

Doch wer ist eigentlich Sandro Cortese? Mit vier Jahren saß er beim Motocross erstmals auf einer Maschine. Der gebürtige Berkheimer stand aber immer ein wenig im Schatten von Stefan Bradl, der nach seinem Titelgewinn im vergangenen Jahr in die Motorrad-Königsklasse aufstieg.

Cortese bewegt sich zwei Klassen unter Bradl inzwischen in dessen Windschatten. "Wir haben bislang einen tollen Job gemacht, auch wenn wir uns noch verbessern können", sagte er.

Verbessert hat er sich in der Motorrad-WM bisher jedes Jahr. 2005 fuhr er seine erste komplette Saison in der damaligen 125er Klasse, immerhin drei Jahre vor dem keine zwei Monate älteren Bradl. Damals zahlte Cortese als Gesamt-26. noch Lehrgeld, doch drei Jahre später schaffte er seine erste Top-Ten-Platzierung.

Während Bradl nach nur 24 Monaten in die Moto2-Klasse aufstieg und im zweiten Jahr bereits Weltmeister wurde, blieb Cortese in der kleinsten Hubraumklasse und fuhr 2011 als Gesamtvierter und mit zwei Siegen seine stärkste Saison.

In Estoril am Limit

In diesem Jahr könnte es also soweit sein. Und was Cortese auf der Rennstrecke zeigt, ist schon weltmeisterlich: erfolgsorientiert, unnachgiebig und vor allem schnell. In Estoril behauptete sich Cortese in einem Zweikampf gegen Maverick Vinales. Rundenlang am Limit, dabei fehlerlos und nie unfair: "Wir haben 200 Prozent gegeben. Ich war auf der inneren Linie, und als die Strecke zu Ende war, konnte ich nichts machen. Wenn ich vom Gas gegangen wäre, hätte er gewonnen", sagte Cortese.

Nach seinem ersten Saisonsieg bedankte er sich dann auch artig via Internet, denn Cortese gehört der Twitter- und Facebook-Generation an. "Ich bin so glücklich über den Sieg. Ich hoffe, wir können in diesem Jahr noch ein paar mehr feiern", teilte Cortese durch den Kurznachrichtendienst mit.

Als "sandrissimo11" hat er schon 8.125 Follower, beim größten sozialen Netzwerk Facebook sind es mehr als 6.000 Fans. Auf der eigenen Homepage steht unter dem Menüpunkt Fanclub allerdings noch: "Die Seite befindet sich derzeit im Aufbau". Das dürfte sich allerdings bald ändern.

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