Donnerstag, 17.05.2012

Heidfeld erstmals beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring

"Quick Nick" in der "Grünen Hölle"

Der ausgemusterte Formel-1-Rennfahrer Nick Heidfeld und Tourenwagen-König Klaus Ludwig suchen beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ihr Glück. Das Duo, das erstmals gemeinsam am Start steht, fährt einen McLaren MP4-12C und wird noch von Sascha Bert und Hendrik Vieth unterstützt. Rund 600 Teilnehmer sind am Samstag bei der 40. Auflage des Langstreckenklassikers dabei.

Für Nick Heidfeld geht mit dem 24-Stunden-Rennen ein Traum in Errfüllung
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Für Nick Heidfeld geht mit dem 24-Stunden-Rennen ein Traum in Errfüllung

"Ich kenne Sascha Bert schon als Teamkollege aus gemeinsamen Formel-3-Zeiten, und er hat mir die Nordschleife nähergebracht. Nach einem Test in der Langstrecken-Meisterschaft ist die Entscheidung schnell gefallen, hier zu fahren", sagt Heidfeld.

Schon lange hatte der 35-Jährige den Wunsch, ein 24-Stunden-Rennen auf dem Eifelkurs zu bestreiten. Jetzt geht er endlich in Erfüllung: "Ich wollte schon immer die beiden 24-Stunden-Rennen in Le Mans und auf dem Nürburgring fahren. Beides mache ich in diesem Jahr wahr."

Hans-Joachim Stuck - eine Karriere in Bildern
1977 fährt Stuck in der Formel 1 bei Brabham Alfa Romeo unter Teamchef Bernie Ecclestone. Bilanz: 7. Platz in der Fahrerwertung und Dritter in Hockenheim und Zeltweg
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1977 fährt Stuck in der Formel 1 bei Brabham Alfa Romeo unter Teamchef Bernie Ecclestone. Bilanz: 7. Platz in der Fahrerwertung und Dritter in Hockenheim und Zeltweg
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In seinem letzten Jahr in der Formel 1 fährt er 1979 mit dem deutschen ATS Team. Seine Bilanz: fünf Punkte. Danach konzentrierte sich Stuck auf den Tourenwagensport
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In seinem letzten Jahr in der Formel 1 fährt er 1979 mit dem deutschen ATS Team. Seine Bilanz: fünf Punkte. Danach konzentrierte sich Stuck auf den Tourenwagensport
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1985 sein Wechsel zu Porsche, wo er prompt mit Derek Bell mit Siegen in Hockenheim, Mosport und Brands Hatch Langstrecken-Weltmeister wird
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1985 sein Wechsel zu Porsche, wo er prompt mit Derek Bell mit Siegen in Hockenheim, Mosport und Brands Hatch Langstrecken-Weltmeister wird
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Strietzel als Langstreckenweltmeister. Seine Oma verpasste ihm den Spitznamen nach der Taufe in Anlehnung an den gleichnamigen schlesischen Hefezopf.
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Strietzel als Langstreckenweltmeister. Seine Oma verpasste ihm den Spitznamen nach der Taufe in Anlehnung an den gleichnamigen schlesischen Hefezopf.
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Teampräsentation des Porsche-Teams für Le Mans 1989. Zwei Jahre zuvor gewann er im Porsche 962 die 24-Stunden von Le Mans mit Derek Bell
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Teampräsentation des Porsche-Teams für Le Mans 1989. Zwei Jahre zuvor gewann er im Porsche 962 die 24-Stunden von Le Mans mit Derek Bell
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Bei den Audi-Testfahrten 1989 in Riccione teilt Stuck mit Walter Röhrl (m.) im Motorhome auch private Dinge
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Bei den Audi-Testfahrten 1989 in Riccione teilt Stuck mit Walter Röhrl (m.) im Motorhome auch private Dinge
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Noch einmal auf dem Nürburgring 2010 nach dem Duell im MAN-Racetruck gegen Timo Schneider (l.) im DTM-Audi A4
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Noch einmal auf dem Nürburgring 2010 nach dem Duell im MAN-Racetruck gegen Timo Schneider (l.) im DTM-Audi A4
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Früher wurde noch selbst Hand angelegt. Hier prüft Strietzel den Ölstand seines Porsches vor einem Rennen bei der Formel-2-Europameisterschaft
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Früher wurde noch selbst Hand angelegt. Hier prüft Strietzel den Ölstand seines Porsches vor einem Rennen bei der Formel-2-Europameisterschaft
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Präsentation des neuen BMW Z4 2003 neben Hans-Reiner Schröder von BMW (m.) und Prinz Leopold von Bayern
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Präsentation des neuen BMW Z4 2003 neben Hans-Reiner Schröder von BMW (m.) und Prinz Leopold von Bayern
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Stuck holt im BMW an der Seite von Dirk (m.) und Jörg Müller beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring seinen dritten Gesamtsieg nach 1970 und 1998
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Stuck holt im BMW an der Seite von Dirk (m.) und Jörg Müller beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring seinen dritten Gesamtsieg nach 1970 und 1998
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Ludwig: "Es gibt nichts Größeres"

Für den 60 Jahre alten Ludwig ist die "Grüne Hölle" dagegen sein "Wohnzimmer", in dem er schon viele Erfolge gefeiert hat. "Dieses Rennen bin ich schon vor Jahrzehnten gefahren und muss sagen: Es gibt nichts Größeres - da geht einem das Herz auf", sagt der dreimalige DTM-Champion, der den ersten seiner drei Nürburgring-Gesamtsiege bereits vor 30 Jahren erzielte.

Der Bonner, der sich vom Rennsport eigentlich schon zurückgezogen hat, konnte bei dem Angebot nicht Nein sagen: "Ich bin auf spezielle Weise verrückt. Mir macht das Rennfahren Spaß, und es hält mich fit. Das ist genauso wie bei anderen 60-Jährigen, die aufs Matterhorn steigen. Ich sage: Solange es geht - warum denn nicht?"

Das 24-Stunden-Rennen von heute sei von der ersten bis zur letzten Minute ein Sprintrennen, sagt Ludwig. Es gäbe 30 Top-Autos, die alle standfest seien: "Da muss man von Anfang an volles Rohr fahren."

200.000 Zuschauer erwartet

Zu den mehr als zwei Dutzend Teams, denen Siegchancen eingeräumt werden, zählen neben Vorjahressieger Porsche und Rekordgewinner BMW (19 Gesamtsiege) auch werksunterstützte Mannschaften von Audi und Mercedes. Die beiden Premiumhersteller warten immer noch auf den ersten Sieg bei der größten Einzelsport-Veranstaltung Deutschlands, zu der rund 200.000 Zuschauer erwartet werden.

Die Startaufstellung wird in einem Top-40-Qualifying am Freitag ab 18.00 Uhr ermittelt. Dabei treten die schnellsten Piloten zu einem erstmals durchgeführten Einzelzeitfahren über zwei Nordschleifen-Runden gegeneinander an.

 


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