Heidfeld erstmals beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring

"Quick Nick" in der "Grünen Hölle"

SID
Donnerstag, 17.05.2012 | 10:29 Uhr
Für Nick Heidfeld geht mit dem 24-Stunden-Rennen ein Traum in Errfüllung
© Getty
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Der ausgemusterte Formel-1-Rennfahrer Nick Heidfeld und Tourenwagen-König Klaus Ludwig suchen beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ihr Glück. Das Duo, das erstmals gemeinsam am Start steht, fährt einen McLaren MP4-12C und wird noch von Sascha Bert und Hendrik Vieth unterstützt. Rund 600 Teilnehmer sind am Samstag bei der 40. Auflage des Langstreckenklassikers dabei.

"Ich kenne Sascha Bert schon als Teamkollege aus gemeinsamen Formel-3-Zeiten, und er hat mir die Nordschleife nähergebracht. Nach einem Test in der Langstrecken-Meisterschaft ist die Entscheidung schnell gefallen, hier zu fahren", sagt Heidfeld.

Schon lange hatte der 35-Jährige den Wunsch, ein 24-Stunden-Rennen auf dem Eifelkurs zu bestreiten. Jetzt geht er endlich in Erfüllung: "Ich wollte schon immer die beiden 24-Stunden-Rennen in Le Mans und auf dem Nürburgring fahren. Beides mache ich in diesem Jahr wahr."

Ludwig: "Es gibt nichts Größeres"

Für den 60 Jahre alten Ludwig ist die "Grüne Hölle" dagegen sein "Wohnzimmer", in dem er schon viele Erfolge gefeiert hat. "Dieses Rennen bin ich schon vor Jahrzehnten gefahren und muss sagen: Es gibt nichts Größeres - da geht einem das Herz auf", sagt der dreimalige DTM-Champion, der den ersten seiner drei Nürburgring-Gesamtsiege bereits vor 30 Jahren erzielte.

Der Bonner, der sich vom Rennsport eigentlich schon zurückgezogen hat, konnte bei dem Angebot nicht Nein sagen: "Ich bin auf spezielle Weise verrückt. Mir macht das Rennfahren Spaß, und es hält mich fit. Das ist genauso wie bei anderen 60-Jährigen, die aufs Matterhorn steigen. Ich sage: Solange es geht - warum denn nicht?"

Das 24-Stunden-Rennen von heute sei von der ersten bis zur letzten Minute ein Sprintrennen, sagt Ludwig. Es gäbe 30 Top-Autos, die alle standfest seien: "Da muss man von Anfang an volles Rohr fahren."

200.000 Zuschauer erwartet

Zu den mehr als zwei Dutzend Teams, denen Siegchancen eingeräumt werden, zählen neben Vorjahressieger Porsche und Rekordgewinner BMW (19 Gesamtsiege) auch werksunterstützte Mannschaften von Audi und Mercedes. Die beiden Premiumhersteller warten immer noch auf den ersten Sieg bei der größten Einzelsport-Veranstaltung Deutschlands, zu der rund 200.000 Zuschauer erwartet werden.

Die Startaufstellung wird in einem Top-40-Qualifying am Freitag ab 18.00 Uhr ermittelt. Dabei treten die schnellsten Piloten zu einem erstmals durchgeführten Einzelzeitfahren über zwei Nordschleifen-Runden gegeneinander an.

 

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