Montag, 02.01.2012

"Schadet dem guten Ruf des Motorsports"

Danner kritisiert Rallye Dakar

Nach dem tödlichen Unfall eines Motorradrennfahrers gleich am ersten Tag mehrt sich die Kritik an der ohnehin umstrittenen Rallye Dakar. "Das schadet dem guten Ruf des Motorsports. Was da abläuft, ist ohne Netz und doppelten Boden", sagte der ehemalige Formel-1-Pilot Christian Danner.

Schon nach dem ersten Renntag mehrt sich die Kritik an der Rallye Dakar
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Schon nach dem ersten Renntag mehrt sich die Kritik an der Rallye Dakar

Danner vermisst bei Veranstaltungen wie der Rallye Dakar den Anspruch, den Motorsport auf ein vernünftiges Sicherheitsniveau zu bringen.

"Stattdessen ballern die in halsbrecherischer Manier durch die Landschaft. Als Freund des Motorsports schmerzt es mich sehr, wenn ich diese Bilder sehe", sagte der heutige Motorsport-Experte des Fernsehsenders "RTL".

Auch Röhrl besorgt

Auch Rallye-Legende Walter Röhrl dorgt sich um den Ruf seiner Sportart. "Der erneute Todesfall bei der Rallye Dakar wirft einen Schatten auf den ganzen Rallyesport, der, was die Weltmeisterschaft angeht, nicht in der Kritik steht", sagte der zweimalige Rallye-Weltmeister.

Laut Röhrl sei das Problem, dass der "normale Mensch" nicht zwischen der Dakar und zum Beispiel einer Rallye Monte Carlo unterscheide. "Das Risiko bei der Rallye Dakar ist sicher um ein Vielfaches höher. Sie ist eigentlich mehr für Privatfahrer gedacht, die ein Abenteuer suchen", sagte Röhrl.

Rallye Dakar: Tortur vom ersten Meter an
Die Dakar 2012 hat beinhart begonnen. Tragischer Tiefpunkt der ersten Etappe war natürlich der tödliche Unfall von Motorrad-Pilot Jorge Martinez
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Die Dakar 2012 hat beinhart begonnen. Tragischer Tiefpunkt der ersten Etappe war natürlich der tödliche Unfall von Motorrad-Pilot Jorge Martinez
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Aber auch bei den Autos war vom ersten Kilometer an klar, was für eine Tortur die Rallye ist. Hier brannte das Auto des Argentiniers Jose Antonio Blangino aus
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Aber auch bei den Autos war vom ersten Kilometer an klar, was für eine Tortur die Rallye ist. Hier brannte das Auto des Argentiniers Jose Antonio Blangino aus
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Auch Routiniers waren nicht vor dem Feuer gefeit. Der Südafrikaner Alfie Cox hat schon viele Dakar-Rallyes gesehen, diesem Brand stand aber auch er machtlos gegenüber
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Auch Routiniers waren nicht vor dem Feuer gefeit. Der Südafrikaner Alfie Cox hat schon viele Dakar-Rallyes gesehen, diesem Brand stand aber auch er machtlos gegenüber
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Von Cox' Auto war wirklich überhaupt nichts mehr übrig. Und das auf der allerersten Etappe der über 8000 Kilometer langen Rallye
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Von Cox' Auto war wirklich überhaupt nichts mehr übrig. Und das auf der allerersten Etappe der über 8000 Kilometer langen Rallye
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Vorjahressieger Nasser Al-Attyiah musste ebenfalls noch vor Ende des ersten Teilstücks die Segel streichen. Der Motor an seinem Hummer machte schlapp
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Vorjahressieger Nasser Al-Attyiah musste ebenfalls noch vor Ende des ersten Teilstücks die Segel streichen. Der Motor an seinem Hummer machte schlapp
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Sein Hummer-Kollege Robby Gordon schleppte Al-Attyiah noch ins Ziel. Zuvor hatte er sich erfolgreich durch die ersten Dünen Südamerikas gekämpft
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Sein Hummer-Kollege Robby Gordon schleppte Al-Attyiah noch ins Ziel. Zuvor hatte er sich erfolgreich durch die ersten Dünen Südamerikas gekämpft
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Die ersten Wertungskilometer der Rallye führten die Piloten an der argentinischen Atlantikküste entlang. Das Ziel liegt diesmal in Peru
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Die ersten Wertungskilometer der Rallye führten die Piloten an der argentinischen Atlantikküste entlang. Das Ziel liegt diesmal in Peru
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Es gab auf dem ersten Teilstück übrigens nicht nur Sand. Auch Wasserdurchquerungen standen auf der Tagesordnung - das volle Dakar-Programm eben.
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Es gab auf dem ersten Teilstück übrigens nicht nur Sand. Auch Wasserdurchquerungen standen auf der Tagesordnung - das volle Dakar-Programm eben.
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