"Wir sind so verdammt scheiße"

SID
Montag, 30.05.2011 | 16:43 Uhr
Kimi Räikkönen kam bei seinem Nationwide-Debüt nicht über Platz 27 hinaus
© Getty
Advertisement
European Challenge Cup
Gloucester -
Pau
NHL
Canadiens @ Capitals
NBA
Knicks @ Jazz
European Rugby Champions Cup
Clermont -
Ospreys
European Rugby Champions Cup
Treviso -
Bath
NHL
Stars @ Sabres
NCAA Division I
Oklahoma @ Oklahoma State
European Challenge Cup
Stade Francais -
Edinburgh
NBA
Thunder @ Cavaliers
NCAA Division I
Missouri @ Texas A&M
World Championship Boxing
Errol Spence Jr. vs Lamont Peterson
NHL
Flyers @ Capitals
Liga ACB
Andorra -
Barcelona
Liga ACB
Valencia -
Fuenlabrada
NBA
Knicks @ Lakers
NHL
Golden Knights @ Hurricanes
NCAA Division I
North Carolina @ Virginia Tech
NBA
Timberwolves @ Clippers
Basketball Champions League
Elan Chalon -
Ludwigsburg
Basketball Champions League
Estudiantes -
Bayreuth
NBA
Cavaliers @ Spurs
Basketball Champions League
Oldenburg -
AS Monaco
Basketball Champions League
Nanterre -
Bonn
NBA
Rockets @ Mavericks
NCAA Division I
Michigan @ Purdue
NHL
Capitals @ Panthers
NBA
Wizards @ Thunder
World Rugby Sevens Series
Sydney: Tag 1
Unibet Masters
The Masters: Tag 1
NBA
76ers @ Spurs
World Rugby Sevens Series
Sydney: Tag 2
Unibet Masters
The Masters: Tag 2
NCAA Division I
Texas A&M @ Kansas
NBA
Thunder @ Pistons
NCAA Division I
Kentucky @ West Virginia
Liga ACB
Real Madrid -
Bilbao
Unibet Masters
The Masters: Tag 3 -
Session 1
BSL
Banvit -
Fenerbahce
Liga ACB
Estudiantes -
Saski Baskonia
Unibet Masters
The Masters: Tag 3 -
Session 2
NBA
Bucks @ Bulls
NCAA Division I
Kansas @ Kansas State
NBA
Celtics @ Nuggets
St. Petersburg Ladies Trophy Women Single
WTA St. Petersburg: Tag 2
Basketball Champions League
Juventus -
Oldenburg
Basketball Champions League
Besiktas -
Bonn
NBA
Nuggets @ Spurs
St. Petersburg Ladies Trophy Women Single
WTA St. Petersburg: Tag 3
Basketball Champions League
Gaziantep -
Ludwigsburg
Basketball Champions League
Bayreuth -
Venedig
NBA
Knicks @ Celtics
Taiwan Open Women Single
WTA Taiwan: Tag 4
St. Petersburg Ladies Trophy Women Single
WTA St. Petersburg: Tag 4
Premier League Darts
Premier League Darts 1 -
Dublin

Viermal überrundet, den Hintern verbrannt, unzählige Male die Mauer geküsst und am Ende nur Platz 27 - das Debüt von Kimi Räikkönen in der Nationwide-Serie der Nascar ging mächtig in die Hose. Deshalb flippte der Iceman noch während des Top Gear 300 in Charlotte aus und beschimpfte Team und Auto. Dennoch war sein Rennen kein komplettes Desaster. Im Gegenteil: Er erntete sogar Lob von seinem Boss.

So arbeitete sich der Finne gleich in der ersten Runde von Startplatz 22 bis auf Rang 18 vor - zur Halbzeit des Rennens lag er sogar auf Platz 14. "Am Anfang hat das Rennen richtig Spaß gemacht", sagte Raikkönen. "Nach den ersten Restarts konnte ich viele andere Fahrer überholen. Doch dann verschlechterte sich das Handling enorm. Irgendwas hat da nicht gestimmt und ich konnte nicht mehr richtig einlenken. Das war kein Spaß mehr."

Die Folge: Gleich mehrfach touchierte der Finne die Mauer. "Ich bin eigentlich überall einmal angeschlagen", so Räikkönen. "Ab dann war es jede Runde ein Überlebenskampf". Und es kam noch dicker. Als Räikkönen zum Reifenwechsel hereinkam, war er zu schnell unterwegs und bekam eine Durchfahrtsstrafe wegen Speedings aufgebrummt.

Wasser ins Cockpit, Fuß aus dem Fenster

Ergebnis: Drei Runden Rückstand. Vorerst. Denn zu allem Überfluss fuhr er nur wenige Runden später über einige Trümmerteile, die sich so ungünstig unter seinem Toyota Camry verkeilten, dass er gleich noch einmal an die Box kommen musste. Damit war das Rennen dann endgültig gelaufen. Und der Iceman auf 180.

Immer wieder beklagte er sich über Probleme mit seinem Auto. "Habt ihr gesehen, wie beschissen das Auto einlenkt? Ich komme hier überhaupt nicht um die Kurve." Und weiter: "Wir sind so verdammt scheiße, ich kann es einfach nicht fassen."

Weiterer Kritikpunkt: "Ich verstehe einfach nicht, wie dieses Auto so heiß sein kann", meldete er per Boxenfunk. "Mein Arsch und meine Füße verbrennen mir hier." Hintergrund: Er hatte auf eigene Verantwortung darauf verzichtet, den bei Nascar-Piloten üblichen Hitzeschutz zu tragen. Sein Vorschlag: Wasser ins Cockpit schütten oder den Fuß aus dem Fenster halten. Auch seine Trinkflasche sein immer viel zu schnell leer gewesen.

Rick Ren: "Räikkönen hat einen hervorragenden Job gemacht"

Doch trotz all dieser Pannen und einiger Probleme mit der Kommunikation per Boxenfunk ("Why you shouting on the fucking radio?") war sein Teamchef, Rick Ren, mit Räikkönen zufrieden. "Das Ergebnis zeigt es vielleicht nicht - aber er hat einen hervorragenden Job gemacht. Er hat wirklich alles gegeben und war ganz stark für jemanden, der noch nie so ein Auto gefahren hat."

Ob die Nascar-Karriere des Iceman weitergeht, ist dennoch offen. Nach seinem Sprint-Cup-Test in der Vorwoche gibt es Gerüchte, wonach er beim Rennen in Sonoma Ende Juni an den Start gehen könnte. Bestätigt ist hingegen noch nichts. Ganz im Gegenteil. In den USA kursieren nämlich auch Gerüchte, wonach es sein letztes Rennen gewesen sein könnte.

Alle Motorsport-Termine im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung