Rallye

Rallye-WM beginnt mit Zugpferd Räikkönen

SID
Donnerstag, 11.02.2010 | 09:50 Uhr
Kimi Räikkönen testet gemeinsam mit Kaj Lindström bei der Oil Rally in Finnland
© Getty
Advertisement
NBA
Live
Bulls @ Lakers
NBA
Warriors @ Thunder
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 1
NHL
Penguins @ Bruins
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 2
Pro14
Leinster -
Newport
Premiership
Newcastle -
Gloucester
NHL
Islanders @ Flyers
NHL
Senators @ Blue Jackets
NBA
Bulls @ Warriors
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 2
Rugby Union Internationals
Schottland -
Australien
Rugby Union Internationals
England -
Samoa
Rugby Union Internationals
Wales -
Neuseeland
Rugby Union Internationals
Irland -
Argentinien
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 2
NBA
Pelicans @ Warriors
World Championship Boxing
Sergey Kovalev -
Vyacheslav Shabranskyy
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 3
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 1
Premiership
Saracens -
Exeter
NHL
Canucks @ Rangers
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 2
NBA
Suns @ Timberwolves
NHL
Oilers @ Bruins
NBA
Cavaliers @ 76ers
NHL
Flyers @ Penguins
BSL
Fenerbahce -
Büyükcekmece
NBA
Wizards @ Timberwolves
NBA
Grizzlies @ Spurs
NBA
76ers @ Celtics
NHL
Maple Leafs @ Oilers
Premiership
Northampton -
Newcastle
NBA
Timberwolves @ Thunder
Rugby Union Internationals
Wales -
Südafrika
Pro14
Munster -
Ospreys
NBA
Clippers @ Mavericks
ACB
Saski-Baskonia -
Obradoiro
Premiership
Harlequins -
Saracens
BSL
Besiktas -
Anadolu Efes
ACB
Real Madrid -
Gran Canaria
NBA
Magic @ Knicks
NHL
LA Kings @ Blackhawks
NHL
Sharks @ Capitals
NBA
Warriors @ Pelicans
Champions Hockey League
Trinec -
Brynas IF
Basketball Champions League
Hapoel Holon -
EWE Baskets
Champions Hockey League
Bern -
Växjö
Basketball Champions League
Orlandina -
Ludwigsburg

Für Kimi Raikkönen beginnt heute in Schweden sein neues Leben als Rallye-Fahrer. Der Finne fühlt sich im neuen Umfeld sichtlich wohl und die Szene ist ganz heiß auf den "Iceman".

Aus der Glitzerwelt der Formel 1 in den schwedischen Schnee: Der Seitenwechsel von Kimi Räikkönen beschert der Rallye-WM vor dem Saisonauftakt in Schweden (11. bis 14. Februar) ungewohnte Aufmerksamkeit.

Ein Formel-1-Weltmeister, der sich ernsthaft als Rallye-Profi versucht, das hat es bislang noch nicht gegeben. Von dem spektakulären Deal profitieren beide Seiten. Räikkönen, der beim Citroen-Juniorteam im gleichen Auto sitzt wie Rekordweltmeister Sebastien Loeb, freut sich über Familienanschluss, und die Rallye-Szene ist heiß auf den "Iceman".

"Ich bin gerne hier"

"Die Rallye-Welt ist ein ganz anderes, freundlicheres Umfeld als die Formel 1. Ich bin gerne hier", sagte Räikkönen. "In der Rallye-WM fühlt man sich sofort wohl, das ist wie eine große Familie. Da spricht man viel mehr mit anderen Fahrern. Das gibt es in der Formel 1 so nicht."

Loeb, Weltmeister der letzten sechs Jahre, heißt den prominenten Neuling herzlich willkommen. "Keine Frage, Kimi ist gut für unseren Sport. Ich freue mich, dass er hier ist", sagte der Franzose, der seinerseits zaghafte Ambitionen in Richtung Formel 1 hatte.

Ein erhoffter Gaststart beim Saison-Finale 2009 in Abu Dhabi bei Toro Rosso war allerdings daran gescheitert, dass der Franzose vom Automobil-Weltverband FIA nicht die nötige Super-Lizenz erhielt.

Das erste Duell mit Räikkönen wird daher jetzt in schwedischen Wäldern stattfinden. Und der Finne ist vor seinem Debüt in der Rallye-WM nicht nervös, obwohl er zuletzt bei der Generalprobe bei der Arctic-Rallye in seiner finnischen Heimat seinen neuen Citroen C4 bei einem Abflug mächtig demolierte.

Loeb will mit Schumacher gleichziehen

"Rallye ist ein ganz anderes Thema als die Formel 1. Für mich ist fast alles neu. Natürlich werde ich weiter Fehler machen. Das ist ein Lernprozess", sagte der Finne, der sich den vorzeitigen Abschied von Ferrari angeblich mit 17 Millionen Euro versüßen ließ.

Für den 30-Jährigen ist der Umstieg ins Rallye-Auto eine "unglaubliche Herausforderung". Auf der Rundstrecke kenne man jede Kurve, meinte er: "Ein Asphaltstück mit verschiedenen Radien, mal schmaler, mal breiter. Aber im Grunde ist es immer dasselbe, egal ob am Nürburgring oder in Suzuka. Bei der Rallye musst du auf unterschiedlichen Belägen fahren: Schnee, Eis, Schotter, Asphalt, mal trocken, mal nass, oder auch im Nebel."

Vor allem daran, auf die Ansagen seines Co-Piloten Kaj Lindström zu vertrauen, muss sich Räikkönen gewöhnen. "Schnell fahren können viele, aber Kurven detailliert zu notieren und das im Wettbewerb auch umzusetzen, ist sehr schwer. Das braucht seine Zeit. Da werde ich leider auch weiter Fehler machen", sagte er.

Das glaubt auch Loeb. "Heutzutage kommt keiner mehr und fährt in einem anderen Sport einfach vorne mit", meinte der Elsässer, der mit dem siebten Titel mit Formel-1-Rekordchampion Michael Schumacher gleichziehen will: "Um schnell zu sein, muss der Aufschrieb hundert Prozent passen. Diese Präzision wird auch bei ihm etwas dauern."

Formel 1 lässt Räikkönen kalt

Ob Räikkönen, dessen Platz bei Citroen von Red Bull finanziert wird, 2011 in die Formel 1 zurückkehrt, ist völlig offen. "Ich weiß noch nicht, was ich im kommenden Jahr machen werde", sagte er und schielt sogar ein bisschen auf den Rallye-Titel: "Den schätze ich von der fahrerischen Leistung viel höher ein als jenen in der Formel 1. Es würde mich schon reizen, den anzugehen."

Dagegen lässt ihn die Formel 1 im Moment völlig kalt, sowohl das Comeback von Michael Schumacher als auch der Einstand seines Nachfolgers Fernando Alonso bei Ferrari. "Alsono und Schumacher machen ihr Ding, ich meins", sagte er: "Ich schaue auf mich und freue mich, dass ich nun das machen kann, was mir Spaß macht: Rallye fahren."

Räikkönen testet erstmals für Citroen

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung