Nach Rauswurf

Hofmann wehrt sich gegen Entlassung

Von dpa
Montag, 01.10.2007 | 17:06 Uhr
alex hofmann
© Getty
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Leipzig - WM-Pilot Alexander Hofmann wehrt sich gegen die Entlassung durch sein Team Pramac D'Antin am 16. September. 

Wie der Bochumer in einer Pressemitteilung bekannt gab, will er beim nächsten Grand Prix am 14. Oktober auf Phillip Island in Australien wieder an den Start gehen.

"Dieses Begehren habe ich meinen italienischen und holländischen Arbeitgebern schriftlich mitgeteilt; ich habe sie aufgefordert, mich umgehend wieder als MotoGP-Fahrer ins Team aufzunehmen und die bestehenden Verträge ordnungsgemäß zu erfüllen", heißt es in der Erklärung.

Mit allen rechtlichen Mitteln zurück ins Team

Hofmann war am 16. September beim Portugal-Grand-Prix in Estoril vorzeitig an die Box gefahren und hatte erklärt, dass ihm die Motivation fehle, um hintere Plätze zu kämpfen. Daraufhin wurde er von seinem Team freigestellt. Nach Erhalt der schriftlichen Kündigung will er nun mit allen rechtlichen Mitteln um eine Wiedereingliederung in die Mannschaft kämpfen.

"Die schriftliche Kündigung wurde nicht mit den Vorfällen des Renntags begründet, sondern mit meiner angeblich schlechten gesamten Saisonleistung. Diese war aber keineswegs so schlecht, dass sie meine Entlassung rechtfertigen könnte. Immerhin lag ich vor meiner nicht selbst verschuldeten Verletzungspause in der MotoGP-Serie auf dem elften WM-Rang, nur neun Punkte hinter meinem Teamkollegen Alex Barros", schreibt Hofmann.

Angeschlagene Hand als Grund für Aufgabe

Auch sein Verhalten während des Rennens in Estoril rechtfertige seiner Meinung nach keine Kündigung. Ein Defekt an seinem Rennmotorrad und eine nicht ausreichende Vorbereitung der Ersatzmaschine ließen ihn aussichtslos zurückfallen.

"Die einzige Hoffnung auf eine Verbesserung meiner Position bestand in Stürzen oder technischen Defekten von vor mir fahrenden Piloten. Unter diesen Umständen konnte und wollte ich keine weiteren Risiken im Heilungsprozess meiner Hand eingehen und habe mich zur Rennaufgabe entschieden", betont der Pilot.

Allerdings gibt er zu: "Es mag sein, dass ich unmittelbar nach Beendigung des Portugal-GP aus Enttäuschung und Frustration diese Zusammenhänge nicht richtig erklären konnte. Da ich bis dahin während meiner Zusammenarbeit mit dem Team Pramac D'Antin in den Jahren 2006 und 2007 stets meinen unbedingten Einsatzwillen für das Team bewiesen habe, wäre es vollkommen ausreichend gewesen, mich gegebenenfalls zu verwarnen."

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