Kugelstoßer David Storl greift an: "Mir macht es wieder mehr Spaß"

SID
Freitag, 02.03.2018 | 12:09 Uhr
Der zweimalige Kugelstoß-Weltmeister David Storl greift nach der verkorksten WM im vergangenen Jahr wieder an.
© getty
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Die Zuversicht ist zurück bei David Storl. Nach der verkorksten WM im vergangenen Jahr greift der zweimalige Kugelstoß-Weltmeister wieder an. Mit neuem Trainer, neuer Energie und ohne die alten Probleme mit dem Knie. Bei der Hallen-WM in Birmingham will der 27-Jährige den nächsten Schritt zurück in die Weltspitze machen.

"Mir macht es wieder mehr Spaß", sagte Storl, der am Samstag (12.45 Uhr) in den Ring steigt. Der Leipziger wirkt entspannt. Es sind die ersten Titelkämpfe seit langem, in die Storl einmal nicht als Medaillenfavorit geht. Mit seinen 21,19 m von den deutschen Hallen-Meisterschaften in Dortmund liegt er in der Welt derzeit auf Platz acht. Fast einen Meter hinter dem Tschechen Tomas Stanek (22,17).

"Natürlich sieht man sich das an, aber man muss das realistisch einschätzen. Das ist noch nicht das Leistungsvermögen. Wir versuchen jetzt das Niveau, das wir haben, zu bestätigen", sagte Storl. Die großen Ziele sind ohnehin andere: Die Freiluft-EM in Berlin sowie mittelfristig Olympia 2020 in Tokio.

David Storl ist wieder schmerzfrei

Dazu machte Storl im vergangenen Jahr einen harten Schnitt. Er trennte sich nach dem enttäuschenden zehnten Platz bei der WM in London von seinem langjährigen Trainer Sven Lang und wird nun von Wilko Schaa betreut. Eine Veränderung, die sich für Storl schon jetzt ausgezahlt hat und die nicht alleine an Weiten festgemacht werden kann. "Es war der Punkt gekommen, an dem ich beschlossen habe, dass ich mal was Neues brauchte. Einen neuen Reiz suchen", erklärte Storl. Und ist sich sicher: "Ich hab eine richtig gute Lösung gefunden."

Der erste Ansatzpunkt waren die lang anhaltenden Knieschmerzen, mit denen Storl seit Jahren zu kämpfen hat. Nun ist er wieder schmerzfrei. Ein Geschenk? "So sehe ich es auch", sagte er. Das Ende der leidigen Verletzungsprobleme war gleichzeitig auch ein Anfang. Storl kehrte zur Umsprungtechnik zurück, die bis zu 40 Zentimeter Weitenvorteil bringen kann, das Knie aber auch deutlich mehr belastet.

Mentaltrainer Matthias Große als Unterstützung

"Das war eigentlich keine Option mehr, weil es immer wieder Reizungen im linken Knie hervorgerufen hat", erklärte er: "Das Umspringen macht mir auch persönlich mehr Spaß. Das kommt meiner Art, Kugel zu stoßen, entgegen." Denn Storls großer Vorteil zu seinen Konkurrenten ist die Athletik, die Schnelligkeit, mit der er die Kugel beschleunigen kann.

"Er nutzt jetzt jeden Wettkampf, um sich zu entwickeln", sagte Idriss Gonschinska, leitender Direktor Sport im DLV, der auch die Zusammenarbeit zwischen Schaa und Lang lobt, der weiterhin Kugelstoß-Bundestrainer ist. Beide hätten privat ein sehr gutes Verhältnis, es werde "viel Erfahrungswissen" genutzt.

Zudem arbeitet Storl auch weiterhin mit Matthias Große zusammen. Der Lebensgefährte und Mentaltrainer von Claudia Pechstein steht auch ihm zur Seite. "Er ist eine Stütze für mich vor dem Wettkampf, die letzte Sicherheit zu bekommen", betonte Storl: "Für mich war es erstmal wichtig, die Lockerheit und die Zuversicht wiederzufinden, dass alles in die richtigen Wege kommt. Ich denke, das ist mir jetzt gelungen."

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