Neue Dopinggeständnisse aus dem russischen Leichtathletik-Lager

Drei russische Leichtathleten gestehen Doping

SID
Mittwoch, 03.05.2017 | 12:41 Uhr
Drei weitere russische Leichtathleten gestehen Doping
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Drei weitere russische Leichtathleten haben nach Angaben des nationalen Verbands RusAF Doping-Verstöße zugegeben. Zu ihnen gehört auch Julija Tschermoschanskaja, die bei den Olympischen Spielen in Peking Gold mit der 4x100-m-Staffel gewonnen hatte. Die Medaillen wurden dem Team bereits im vergangenen Jahr aberkannt.

Tschermoschanskaja war bei den Nachtests der Peking-Spiele des Dopings überführt worden. Auch Anna Omarowa and Soslan Tsirichow (beide Kugelstoßen) gestanden ihre Schuld ein. "Wir alle hoffen, dass das den Prozess der Rehabilitierung des RusAF beschleunigt," sagte die Anti-Doping-Beauftragte der RusAF, Jelena Ikonnikowa, der Nachrichtenagentur AFP: "Ich glaube, es wird die Situation nicht verschlimmern."

Im letzten Monat hatten bereits die ehemalige Staffel-Weltmeisterin Antonina Kriwoschapka (4x400), Kugelstoßerin Jewgenija Kolodko, die ehemalige EM-Dritte Anna Bulgakowa (Hammerwurf), Diskuswerferin Wera Ganejewa und der Olympiavierte von London, Dimitri Starodubtschew (Stabhochsprung), Doping-Verstöße zugegeben.

Die IAAF hatte Russlands Leichtathleten am 13. November 2015 nach den Enthüllungen über systematisches Doping von allen internationalen Wettbewerben ausgeschlossen. Derzeit ist es zwölf russischen Leichtathleten erlaubt, unter neutraler Flagge zu starten.

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