Reformprozess nach Doping-Enthüllungen: Kritik an Russland

IAAF übt harte Kritik an Russland

SID
Donnerstag, 13.04.2017 | 22:43 Uhr
IAAF übt harte Kritik an Russland
Advertisement
NBA
Live
Thunder @ Spurs
Rugby Union Internationals
Wales -
Georgien
Rugby Union Internationals
England -
Australien
Rugby Union Internationals
Schottland -
Neuseeland
Rugby Union Internationals
Irland -
Fidschi
Ran Fighting
ran Fighting Gala
SINGHA Beer Grand Slam of Darts
Grand Slam Of Darts: Viertelfinale
King Of Kings
King of Kings 51
NBA
Warriors @ 76ers
ACB
Andorra -
Malaga
SINGHA Beer Grand Slam of Darts
Grand Slam Of Darts: Halbfinale
BSL
Tofas -
Anadolu Efes
Premiership
Exeter -
Harlequins
ACB
Barcelona -
Valencia
SINGHA Beer Grand Slam of Darts
Grand Slam Of Darts: Finale
NBA
Wizards @ Raptors
NHL
Islanders @ Hurricanes
NHL
Blue Jackets @ Sabres
NBA
Wizards @ Bucks
NBA
Bulls @ Lakers
NBA
Warriors @ Thunder
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 1
NHL
Penguins @ Bruins
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 2
Pro14
Leinster -
Newport
Premiership
Newcastle -
Gloucester
NHL
Islanders @ Flyers
NHL
Senators @ Blue Jackets
NBA
Bulls @ Warriors
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 2
Rugby Union Internationals
Schottland -
Australien
Rugby Union Internationals
England -
Samoa
Rugby Union Internationals
Wales -
Neuseeland
Rugby Union Internationals
Irland -
Argentinien
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 2
NBA
Pelicans @ Warriors
World Championship Boxing
Sergey Kovalev -
Vyacheslav Shabranskyy
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 3
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 1
Premiership
Saracens -
Exeter
NHL
Canucks @ Rangers
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 2
NBA
Suns @ Timberwolves
NHL
Oilers @ Bruins
NBA
Cavaliers @ 76ers
NHL
Flyers @ Penguins
BSL
Fenerbahce -
Büyükcekmece
NBA
Wizards @ Timberwolves
NBA
Grizzlies @ Spurs
NBA
76ers @ Celtics
NHL
Maple Leafs @ Oilers
Premiership
Northampton -
Newcastle

Russlands Leichtathletik-Verband RusAF ist vier Monate vor den Weltmeisterschaften in London von einem Comeback auf der internationalen Bühne nach wie vor meilenweit entfernt, eine WM-Teilnahme bleibt derzeit undenkbar. Das stellte der Weltverband IAAF nach seiner Council-Sitzung am Donnerstag klar.

Die Entscheidungsträger seien "enttäuscht und besorgt" angesichts des geringen Fortschritts in Russland hinsichtlich der Dopingproblematik, sagte IAAF-Präsident Sebastian Coe.

Zuvor hatte die Taskforce ihren jüngsten Bericht über den Reformprozess vorgelegt. Nach den Enthüllungen über systematisches Doping war die RusAF im November 2015 gesperrt worden. Das Aus für die WM in London (5. bis 13. August) galt schon nach der Council-Sitzung im Februar ohnehin als kaum noch abwendbar.

Seitdem sei nun kaum nennenswerter Fortschritt in den wichtigsten Bereichen zu beobachten, sagte Coe nach der Sitzung in London: "Wir bleiben hart, die Kriterien müssen erfüllt werden. Da sollte sich die RusAF keinen Illusionen hingeben." Zumal es "eigentlich keinen Grund" gebe, "warum die geforderten Fortschritte ausgeblieben sind."

Meilensteine müssen erreicht werden

Das Council hatte zuletzt einen Fahrplan entworfen, nach dem Russland wieder in die IAAF aufgenommen werden könnte. Dazu müssen allerdings verschiedene "Meilensteine" erreicht werden. Dies betrifft unter anderem die nationalen Dopingtests und das Eingeständnis aus dem Sportministerium, dass Russland ein Dopingproblem hat.

Nach Ansicht des Councils ist ein Erreichen der Meilensteine noch in diesem Jahr nach jetzigem Stand kaum denkbar.

Einige russische Athleten dürfen allerdings unter neutraler Flagge starten. Erst am Dienstag hatte die IAAF sieben weiteren Sportlern um die Weltmeister Sergej Schubenkow und Marija Kutschina diese Freigabe erteilt. Insgesamt zwölf Russen sind damit nun startberechtigt.

50 Km Gehen nicht entfernt

"Es war immer unsere Absicht, die sauberen Athleten vom verdorbenen System zu trennen", sagte Coe hierzu: "Wir werden das fortsetzen. Aber in keinster Weise ist das eine Abkürzung hin zur Aufhebung der Sperre."

Zudem verkündete die IAAF am Donnerstag, dass der 50-km-Wettbewerb der Geher vorerst nicht aus dem olympischen Programm entfernt werde. Zuletzt hatte es unter anderem aufgrund des geringen Zuschauerinteresses und der großen Doping-Problematik entsprechende Überlegungen gegeben. Da die betroffenen Sportler ihr Training mit Blick auf Olympia 2020 in Tokio längst aufgenommen haben, wurde der Plan aber verworfen.

Alle Mehrsport News in der Übersicht

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung