Leichtathletik

Schöneborn mit Mut in die Weltcup-Saison

SID
Lena Schöneborn nimmt den Weltcup ins Visier

Ein halbes Jahr nach der schweren Enttäuschung bei den Sommerspielen in Rio startet Lena Schöneborn am Donnerstag mit neuem Mut in die Weltcup-Saison.

"Ich habe mich mit meinem Trainer hingesetzt und mich gefragt, welche Konsequenzen man ziehen kann. Das war gut, das hat mir geholfen. Ich bin gebrainwashed und resettet", sagte Schöneborn dem SID vor dem Weltcup-Auftakt in Los Angeles.

Schöneborn hatte im Erfolgsjahr 2016 bis zum Wettkampf in Rio immer auf dem Podest gestanden, dort nach einem Debakel im Reiten letztlich aber nur den 32. Platz belegt. Anschließend hatte sie sich ihre Karriereplanung offengelassen.

Karriereende stand im Raum

Schöneborn entschied sich für eine Fortsetzung, die zunächst aber auf das Jahr 2017 begrenzt ist. "Ich mache den Sport, weil er mir Spaß macht. Mit einem schlechten Ergebnis aufzuhören, macht auch keinen Spaß", sagte die 30-Jährige, die ihre Situation am Saisonende neu bewerten will. Eine Fortsetzung ihrer Laufbahn bis zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio bleibt fraglich.

In L.A., Bewerberstadt für die Sommerspiele 2024, treten fünf deutsche Athleten an. Bei den Frauen kämpfen am Donnerstag (Ortszeit) neben Schöneborn die Olympiafünfte Annika Schleu und Ronja Steinborn (beide Berlin) um den Finaleinzug.

Bei den Männern sind Alexander Nobis (Berlin) und Matthias Sandten (Bonn) für die Qualifikation am Mittwoch nominiert. Die Rio-Starter Patrick Dogue und Christian Zillekens (beide Potsdam) steigen erst im späteren Saisonverlauf ein.

Alle Leichtathletik News in der Übersicht

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung