Kipchoge verpasst Weltrekord knapp

Gabius gibt beim London-Marathon auf

SID
Sonntag, 24.04.2016 | 13:56 Uhr
Arne Gabius stieg beim London-Marathon kurz nach der Hälfte der Strecke aus
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
AEGON Classic Women Single
SoLive
WTA Birmingham: Barty -
Kvitova (Finale)
Mallorca Open Women Single
SoLive
WTA Mallorca: Görges -
Sevastova (Finale)
AEGON International Women Single
Mo12:00
WTA Eastbourne: Tag 2
AEGON International Women Single
Di12:00
WTA Eastbourne: Tag 3
Boodles Challenge
Di13:30
The Boodles -
Tag 1
AEGON International Women Single
Mi12:00
WTA Eastbourne: Tag 4
Boodles Challenge
Mi13:30
The Boodles -
Tag 2
National Rugby League
Do11:50
Eels -
Bulldogs
AEGON International Women Single
Do12:00
WTA Eastbourne: Viertelfinals
Boodles Challenge
Do13:30
The Boodles -
Viertelfinals
National Rugby League
Fr11:50
Broncos -
Storm
AEGON International Women Single
Fr12:00
WTA Eastbourne: Halbfinals
Boodles Challenge
Fr13:30
The Boodles -
Halbfinals
AEGON International Women Single
Sa13:15
WTA Eastbourne: Finale
FIBA U19 World Cup
Sa15:15
Argentinien -
Frankreich
FIBA U19 World Cup
Sa17:30
Iran -
USA
FIBA U19 World Cup
Sa17:45
Deutschland -
Litauen
National Rugby League
So08:00
Rabbitohs -
Panthers
FIBA U19 World Cup
So15:30
Frankreich -
Neuseeland
FIBA U19 World Cup
So16:00
Spanien -
Kanada
FIBA U19 World Cup
So17:45
Puerto Rico -
Deutschland
FIBA U19 World Cup
Di13:45
Spanien -
Mali
FIBA U19 World Cup
Di16:00
Italien -
USA
Shanghai Darts Masters
Do13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 1
National Rugby League
Fr11:50
Roosters -
Rabbitohs
Shanghai Darts Masters
Fr13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 2
National Rugby League
Sa09:30
Panthers -
Sea Eagles
National Rugby League
Sa11:30
Storm -
Eels

Der deutsche Rekordhalter Arne Gabius hat beim schnellsten London-Marathon der Geschichte Lehrgeld bezahlt und die Olympia-Generalprobe vorzeitig aufgegeben.

Beim Sieg des kenianischen Titelverteidigers Eliud Kipchoge in grandioser Streckenrekordzeit von 2:03:05 Stunden stieg der 35 Jahre alte Hamburger kurz nach der Halbmarathon-Marke aus, lag da schon weit hinter seiner Rekordzeit vom Frankfurt-Marathon des Vorjahres (2:08:33) zurück.

Der 31 Jahre alte Kipchoge lief nur acht Sekunden am Weltrekord seines Landsmannes Dennis Kimetto (2:02:57) vorbei. Nur Kimetto und Geoffrey Mutai absolvierten bislang einen Marathon schneller, Mutais beim Boston-Marathon 2011 erzielten 2:03:02 Stunden gingen allerdings wegen der Beschaffenheit des Kurses nicht in die offiziellen Bestenlisten ein.

Hinter Kipchoge, der den Streckenrekord von Wilson Kipsang (2:04:29) pulverisierte und seine vierten großen Sieg in Serie nach Chicago 2014 sowie London und Berlin feierte, setzte sich vor seinem Landsmann Stanley Biwott (2:03:51) durch. Äthiopiens 5000- und 10.000-m-Weltrekordler Kenenisa Bekele beendete erstmals seit Oktober 2014 einen Marathon und wurde in 2:06:31 Stunden Dritter. Weltrekordler Kimetto wurde nur Neunter (2:11:44).

Sumgong siegt bei den Frauen

Bei den Frauen gewann die Kenianerin Jemima Sumgong in 2:22:58 Stunden und holte sich ihren ersten großen Marathon-Sieg. Zweite wurde Äthiopiens Vorjahressiegerin Tigist Tufa (2:23:03) vor Chicago-Gewinnerin Florence Kiplagat (Kenia/2:23:39).

Als letzte Nicht-Afrikanerin hatte die deutsche Rekordhalterin Irina Mikitenko 2008 und 2009 in London gesiegt, den Weltrekord hatte die Britin Paula Radcliffe 2003 mit 2:15:25 Stunden in der britischen Metropole aufgestellt.

Gabius ging das mörderische Anfangstempo an der Spitze nicht mit, lag nach zehn Kilometern zwei Minuten zurück, verlor dann aber doch relativ schnell viel Zeit und hatte bei der Halbmarathon-Marke schon über fünf Minuten Rückstand auf die immer noch auf Weltrekordkurs liegenden Afrikaner.

Eine Spitzenzeit war da schon außer Reichweite, Gabius lag da nur auf einem 2:13-Stunden-Kurs - und selbst diese Marke wäre letztlich kaum zu erreichen gewesen.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung