Russischer Verband kündigt Untersuchung an

Minister: Staat nicht verantwortlich

SID
Montag, 07.03.2016 | 13:21 Uhr
Witali Mutko glaubt nicht, dass der Staat für jeden Dopingfall verantwortlich ist
© getty
Advertisement
National Rugby League
Broncos -
Eels
Champions Hockey League
Jönköping -
Adler Mannheim
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Viertelfinale
Winston-Salem Open Men Single
ATP Winston-Salem: Viertelfinale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard PK
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 1
Champions Hockey League
Grizzlys Wolfsburg -
Banska Bystrica
Champions Hockey League
Red Bull München -
Krakau
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 1
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Weigh-in
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 2
Winston-Salem Open Men Single
ATP Winston-Salem: Halbfinale
National Rugby League
Storm -
Rabbitohs
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 2
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Finale
Winston-Salem Open Men Single
ATP Winston-Salem: Finale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard + Main Fight
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Halbfinale & Finale
Champions Hockey League
Adler Mannheim -
Trinec
Champions Hockey League
Krakau -
Red Bull München
National Rugby League
Roosters -
Titans
National Rugby League
Storm -
Raiders
Premiership
Saracens -
Northampton
Premiership
Wasps -
Sale
Pro14
Connacht -
Glasgow
National Rugby League
Dragons -
Bulldogs
Premiership
Leicester -
Bath

Russlands Sportminister Witali Mutko hat die Rolle des Staates im Doping- und Manipulationsskandal der Leichtathleten heruntergespielt. Es sei "unmöglich zu sagen, dass der Staat für jeden Regelverstoß einer Einzelperson verantwortlich ist", sagte Mutko am Montag.

"Die Verhängung von Sanktionen gegen bestimmte Personen und die Kontrolle über ihre Einhaltung ist die Aufgabe der zuständigen Anti-Doping-Agenturen, nicht des Staates.", so Mutko weiter.

In der Dokumentation "Geheimsache Doping: Russlands Täuschungsmanöver" hatte die WDR-Sendung "Sport Inside" am Sonntagabend neue Belege für Verstöße gegen die Anti-Doping-Richtlinien im russischen Leichtathletik-Verband RUSAF präsentiert.

Demnach betreut der eigentlich gesperrte Trainer Wladimir Mochnew offenbar weiter Athleten, und ein Juniorentrainer soll nebenher mit Dopingmitteln handeln.

RUSAF kündigt Untersuchung an

Zudem soll die neue Chefin der derzeit suspendierten Anti-Doping-Agentur RUSADA als einfache Mitarbeiterin einst Athleten den Zeitpunkt von Dopingkontrollen verraten haben. "Wenn Leute schuldig sind, werden sie den Regeln entsprechend bestraft", sagte Mutko.

Die RUSAF kündigte am Montag eine interne Untersuchung an, um "alle in dem Film gezeigten Episoden zu analysieren und jeden Fall gründlich zu untersuchen. Wir werden es einzelnen Menschen nicht erlauben, einen Schatten über die russische Leichtathletik zu werfen", hieß es in einer Stellungnahme.

Eine Task Force des Weltverbandes IAAF unter der Leitung des Norwegers Rune Andersen untersucht seit Wochen die Doping-Vorwürfe gegen Russlands derzeit weltweit gesperrte Leichtathleten, denen der Ausschluss von den Olympischen Spielen in Rio droht.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung