Kenianischer Leichtathletik-Boss nach Erpressungsvorwürfen

Mwangi will Amt temporär ruhen lassen

SID
Dienstag, 16.02.2016 | 19:52 Uhr
Die Läuferin Joyce Zakary wurde von Mwangi zu einer Zahlung von 21.000 Euro aufgefordert
© getty
Advertisement
Players Championship
Live
Players Championship: Tag 1 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Live
Frankreich -
Belgien: Tag 1
NHL
Penguins @ Bruins
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 2
Pro14
Leinster -
Newport
Premiership
Newcastle -
Gloucester
NHL
Islanders @ Flyers
NHL
Senators @ Blue Jackets
NBA
Bulls @ Warriors
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 2
Rugby Union Internationals
Schottland -
Australien
Rugby Union Internationals
England -
Samoa
Rugby Union Internationals
Wales -
Neuseeland
Rugby Union Internationals
Irland -
Argentinien
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 2
NBA
Pelicans @ Warriors
World Championship Boxing
Sergey Kovalev vs Vyacheslav Shabranskyy
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 3
Players Championship
Players Championship: Viertelfinale
Premiership
Saracens -
Exeter
NHL
Canucks @ Rangers
Players Championship
Players Championship: Halbfinale & Finale
NBA
Suns @ Timberwolves
NHL
Oilers @ Bruins
NBA
Cavaliers @ 76ers
NHL
Flyers @ Penguins
BSL
Fenerbahce -
Büyükcekmece
NBA
Wizards @ Timberwolves
NBA
Grizzlies @ Spurs
NBA
76ers @ Celtics
NHL
Maple Leafs @ Oilers
Premiership
Northampton -
Newcastle
NBA
Timberwolves @ Thunder
Rugby Union Internationals
Wales -
Südafrika
Pro14
Munster -
Ospreys
NBA
Clippers @ Mavericks
ACB
Saski-Baskonia -
Obradoiro
Premiership
Harlequins -
Saracens
BSL
Besiktas -
Anadolu Efes
ACB
Real Madrid -
Gran Canaria
NBA
Magic @ Knicks
NHL
LA Kings @ Blackhawks
NHL
Sharks @ Capitals
NBA
Warriors @ Pelicans
Champions Hockey League
Trinec -
Brynas IF
Basketball Champions League
Hapoel Holon -
EWE Baskets
Champions Hockey League
Bern -
Växjö
Basketball Champions League
Orlandina -
Ludwigsburg
NBA
Wizards @ Trail Blazers
Basketball Champions League
medi Bayreuth -
AEK Athen
Basketball Champions League
Sidigas Avellino -
Baskets Bonn
NBA
Warriors @ Hornets
European Challenge Cup
Toulouse -
Lyon
NHL
Islanders @ Penguins

Nach den jüngsten Erpressungsvorwürfen in der kenianischen Leichtathletik will Isaac Mwangi sein Amt als Geschäftsführer des nationalen Verbandes AK vorerst ruhen lassen. In einem Brief an den Verband erklärte Mwangi, seinen Posten für den Zeitraum von 21 Tagen verlassen zu wollen. Zugleich bestritt er jegliches Fehlverhalten.

Die beiden bei der vergangenen WM in Peking des Dopings überführten Läuferinnen Joyce Zakary und Francisca Koki Manunga hatten erklärt, vom Mwangi zur Zahlung von umgerechnet 21.000 Euro aufgefordert worden zu sein.

Im Gegenzug sollten ihre Vier-Jahres-Sperren reduziert werden. Die "unbegründeten" Anschuldigungen hätten ihm "großen seelischen Schmerz" bereitet, erklärte Mwangi. Er sei bestrebt, seinen Namen "reinzuwaschen".

Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hatte besorgt auf die neuen Erpressungsvorwürfe in der kenianischen Leichtathletik reagiert. "Wir sind extrem beunruhigt über diese Berichte, vor allem weil sie genauso klingen wie das, was wir aus der Untersuchung der unabhängigen Kommission gelernt haben", sagte WADA-Generaldirektor David Howman: "Die WADA braucht noch mehr Informationen, um herauszufinden, ob es eine Angelegenheit ist, die wir untersuchen, oder Sache der IAAF-Ethikkomission ist."

Mögliches Olympia-Aus

Am vergangenen Donnerstag war eine WADA-Frist verstrichen, innerhalb der das ostafrikanische Land konkrete Maßnahmen gegen Dopingbetrüger hätte nachweisen müssen. Die kenianische Anti-Doping-Agentur ADAK ist als Folge auf eine "Beobachtungsliste" gesetzt worden, das Land muss innerhalb der nächsten zwei Monate die Forderung der WADA erfüllen - ansonsten könnte die ADAK als nicht regelkonform erklärt werden.

Das könnte dann in letzter Konsequenz das Aus für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro bedeuteten, allerdings müsste dies das Internationale Olympische Komitee (IOC) beschließen.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung