Keine Unterschlagung von positiven Tests

IAAF: Vier verdächtige Verzögerungen

SID
Montag, 11.01.2016 | 14:57 Uhr
Die IAAF steht im Kreuzfeuer der Kritik
© getty
Advertisement
Wuhan Open Women Single
Live
WTA Wuhan: Tag 2
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 3
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 4
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Viertelfinale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Viertelfinale
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Halbfinale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Halbfinale
Pro14
Leinster -
Edinburgh
Premiership
Worcester -
Saracens
ACB
Barcelona -
Saski Baskonia
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Finale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Finale
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 2
National Rugby League
Storm -
Cowboys
Premiership
Wasps -
Bath Rugby
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 1
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 3
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 2
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 4
Champions Hockey League
Wolfsburg -
Salzburg
Champions Hockey League
München -
Brynäs
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 3
China Open Women Single
WTA Peking: Viertelfinale
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 4
ACB
Valencia -
Obradoiro
Premiership
Saracens -
Wasps

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hat betont, dass im Zuge des Doping- und Korruptionsskandals kein positiver Test vertuscht worden sei.

"Alle Fälle, die verfolgt werden mussten, wurden verfolgt. Und in allen Fällen, in denen eine Strafe ausgesprochen werden musste, wurden in Einklang mit den Regeln der IAAF und des Welt-Anti-Doping-Codes Strafen ausgesprochen", hieß es in einer 35-seitigen Stellungnahme des Verbandes an die unabhängige Untersuchungskommission der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), die dem SID vorliegt.

Allerdings sei sich die IAAF bewusst, dass es im Zeitraum von Juni 2012 bis Dezember 2012 in vier Fällen bisher "nicht erklärte und verdächtige Verzögerungen" bei der Sanktionierung gegeben habe. In diesen vier Fällen seien inzwischen aber Sperren ausgesprochen worden.

Darüber hinaus seien dem Verband aber keine weiteren Unregelmäßigkeiten in der Arbeit der Anti-Doping-Abteilung bekannt.

"Vorwürfe sind abscheulich"

"Die Korruptionsvorwürfe gegen Personen, die früher mit der IAAF in Verbindung standen, sind abscheulich. Die IAAF kann und wird nicht versuchen, diese in irgendeiner Form herunterzuspielen", hieß es in der Stellungnahme weiter.

Der Verband werde "alles in seiner Macht stehende tun, um die Übeltäter zu bestrafen und die eigenen Systeme zu reformieren, um sicherzustellen, dass niemand mehr gegen die Anti-Doping-Verfahren verstoßen kann."

Gegen den ehemaligen IAAF-Präsidenten Lamine Diack und weitere Beschuldigte läuft in Frankreich ein Ermittlungsverfahren wegen Korruption und Geldwäsche. Die Beschuldigten sollen versucht haben, Sperren überführter Athleten zu verhindern.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung