Verwurzelte Korruption

Digel weist Vorwürfe zurück

SID
Donnerstag, 14.01.2016 | 16:21 Uhr
Helmut Digel hat den Vorwurf der organisierten Korruption innerhalb der IAAF zurückgewiesen
© getty
Advertisement
Supercopa
Herbalife Gran Canaria -
Valencia Basket (Finale)
World Championship Boxing
Jorge Linares vs Luke Campbell
Toray Pan Pacific Open Women Single
WTA Tokio: Finale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 1
KDB Korea Open Women Single
WTA Seoul: Finale
Premiership
Exeter -
Wasps
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 2
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 3
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 4
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Viertelfinale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Viertelfinals
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Halbfinale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Halbfinals
Pro14
Leinster -
Edinburgh
Premiership
Worcester -
Saracens
ACB
Barcelona Lassa -
Saski-Baskonia
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Finale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Finale
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 2
Premiership
Wasps -
Bath Rugby
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 1
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 3
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 2
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 4
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 3
China Open Women Single
WTA Peking: Viertelfinale
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 4
ACB
Valencia -
Obradoiro

Helmut Digel, ehemaliger Präsident des DLV und Council-Mitglied von 1995 bis 2015, hat den Vorwurf der organisierten Korruption innerhalb der IAAF zurückgewiesen. "Das ist nicht akzeptabel", sagte Digel dem SID: "Ich habe von diesen Vorgängen zu keinem Zeitpunkt etwas gewusst."

Er habe sich immer wieder "mit Herrn Diack angelegt". Aber Präsidenten hätten in den Strukturen der Verbände eine nahezu "uneingeschränkte Macht", gegen die es nicht so einfach ist, "vorzugehen".

Digel hätte sich "niemals vorstellen können, dass es solche Ausmaße der Korruption innerhalb der IAAF geben könnte". Zuvor war die unabhängige WADA-Untersuchungskommission unter Vorsitz von Richard Pound zu dem Schluss gekommen, dass Korruption "in der Organisation verwurzelt" gewesen sei.

Zudem hätten die Mitglieder des IAAF-Councils von den verdächtigen Vorgängen rund um positive Dopingproben russischer Leichtathleten gewusst haben müssen.

Zugleich forderte Digel einen Neuanfang bei der IAAF. "Was die IAAF ganz dringend braucht, ist eine Strukturreform. Die Präsidenten haben in den jetzigen Systemen der Sportverbände einfach zu viel Macht", sagte der 72-Jährige: "Vielleicht muss man sich auch Hilfe von außen holen, unbelastete Leute, die Veränderungen anstoßen und schauen, dass die erforderlichen Reformen in die richtige Richtung gehen."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung