Kenias Verbands-Boss will Aufklärung starten

Kiplagat vergleicht Doping mit Aids

SID
Freitag, 09.01.2015 | 16:00 Uhr
Isaiah Kiplagat (r.) hat mit seinem fragwürdigem Vergleich für Aufsehen gesorgt
© getty
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Kenias Leichtathletik-Boss Isaiah Kiplagat hat in einem fragwürdigen Vergleich Doping mit Aids gleichgesetzt. "Die Doping-Probleme sind genauso schlimm wie Aids, es wird eine komplizierte Aufgabe", sagte Kiplagat: "Wir werden ein Bildungsprogramm starten, wie wir es damals gmacht haben, als Aids erstmals erkannt wurde."

Zugleich kündigte Kiplagat an, dass sein Verband Athletics Kenya (AK) alles tun werde, um die neugegründete Anti-Doping-Agentur des Landes (ADAK) zu unterstützen, es werde ein deutlich stringenteres Kontrollsystem geben.

Den führenden Köpfen in Kenias Spitzensport wurde lange vorgeworfen, zu wenig gegen unerlaubte Leistungsteigerungen zu unternehmen.

Mehr als 30 Athleten, vornehmlich Langstreckenläufer, waren in den vergangenen beiden Jahren positiv auf Doping getestet worden.

Keino fordert Antidoping-Gesetz

Der jüngste Fall war Marathonläuferin Rita Jeptoo, 2014 Gewinnerin von vier Rennen der World Marathon Majors (WMM). Die Verkündung ihrer Sperre wegen Epo-Dopings wird in Kürze erwartet.

Der ehemalige Läuferstar Kipchoge Keino, inzwischen Präsident des Nationalen Olympischen Komitees von Kenia, hatte zuletzt die Einführung eines Antidoping-Gesetzes gefordert.

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