Harting: Dritte Saison-Niederlage statt Jackpot

SID
Donnerstag, 29.08.2013 | 20:26 Uhr
Diesmal hat es nicht gereicht. Robert Harting verpasst den Jackpot
© getty

Dritte Saison-Niederlage statt 40.000-Dollar-Jackpot: Robert Harting kam 16 Tage nach seinem dritten WM-Titel in Zürich aus der Erfolgsspur.

Beim Diamond-League-Finale der Leichtathleten musste sich der Berliner Olympiasieger vor 25.000 Zuschauern im ausverkauften Letzigrund mit 66,83 m Estlands Peking-Olympiasieger Gerd Kanter (67,02) geschlagen geben.

Vierter wie bei Olympia wurde der Magdeburger Martin Wierig (65,51), der noch dem Olympiazweiten Ehsan Hadid (Iran/66,07) den Vortritt lassen musste. Rang sieben reichte Polens Vize-Weltmeister Piotr Malachowski (63,70) zum Gewinn der Diskus-Saisonwertung. Als Sieger hätte Harting, der vier ungültige Versuche hatte, die 40.000 Dollar eingestrichen.

In Zürich standen in 19 Einzel-Wettbewerben 17 Weltmeister und 55 Medaillengewinner von Moskau in der Startliste, darunter auch Jamaikas WM-Star Usain Bolt und Christina Obergföll, die schon vor dem WM-Gold den Speerwurf-Jackpot in der Tasche hatte.

Issinbajewa und Aman fehlen

Es fehlten nur Stabhochspringerin Jelena Issinbajewa (Russland) und der äthiopische 800-m-Weltmeister Mohamed Aman. Die letzten wertvollen Diamanten für Siege in der Saisonwertung werden am Freitag kommender Woche beim zweiten Finale der Königsklasse in Brüssel vergeben.

Harting ist am Sonntag wie die drei anderen deutschen Weltmeister und sieben ausländische Sieger von Moskau beim Berliner ISTAf am Start. Neben Speerwerferin Christina Obergföll und Stabhochspringer Raphael Holzdeppe also auch David Storl, der beim vorgezogenen Kugelstoß-Meeting am Mittwoch im Züricher Hauptbahnhof mit 21,19 m die WM-Revanche verloren hatte.

Mit 22,03 m näherte sich dabei Vize-Weltmeister Ryan Whiting (USA) bis auf 25 Zentimeter seiner Jahresweltbestmarke. Bei den Frauen war Vize-Weltmeisterin Christina Schwanitz mit 19,36 m nur Vierte beim 41. Erfolg in Serie durch Valeri Adams. Neuseelands Olympiasiegerin stieß mit 20,98 m Jahresweltbestweite.

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