Putin versaut Kenianer Speerwurf-Bronze

SID
Sonntag, 18.08.2013 | 11:01 Uhr
Wladimir Putin hat mit seinem Anruf offenbar die Sensationsmedaille für Kenia verhindert
© getty
Advertisement
Mallorca Open Women Single
WTA Mallorca: Tag 3
AEGON Classic Women Single
WTA Birmingham: Tag 3
Mallorca Open Women Single
WTA Mallorca: Tag 4
AEGON Classic Women Single
WTA Birmingham: Tag 4
NBA
NBA Draft 2018
Mallorca Open Women Single
WTA Mallorca: Viertelfinale
AEGON Classic Women Single
WTA Birmingham: Viertelfinale
AEGON Classic Women Single
WTA Birmingham: Halbfinale
Mallorca Open Women Single
WTA Mallorca: Halbfinale
Rugby Union Internationals
Argentinien -
Schottland
AEGON Classic Women Single
WTA Birmingham: Finale
Mallorca Open Women Single
WTA Mallorca: Finale
IndyCar Series
Kohler Grand Prix
AEGON International Women Single
WTA Eastbourne: Tag 3
Boodles Challenge
The Boodles: Tag 1
AEGON International Women Single
WTA Eastbourne: Tag 4
Boodles Challenge
The Boodles: Tag 2
AEGON International Women Single
WTA Eastbourne: Viertelfinale
Antalya Open Men Single
ATP Antalya: Viertelfinale
AEGON International Men Single
ATP Eastbourne: Viertelfinale
Boodles Challenge
The Boodles: Tag 3
AEGON International Women Single
WTA Eastbourne: Halbfinale
Antalya Open Men Single
ATP Antalya: Halbfinale
Boodles Challenge
The Boodles: Tag 4
AEGON International Men Single
ATP Eastbourne: Halbfinale
Boodles Challenge
The Boodles: Tag 5
AEGON International Women Single
WTA Eastbourne: Finale
Antalya Open Men Single
ATP Antalya: Finale
AEGON International Men Single
ATP Eastbourne: Finale
FIA World Rallycross Championship
6. Lauf: Höljes Motorstadion

Wladimir Putin hat mit einem Telefonanruf bei Speerwerfer Dimitri Tarabin unmittelbar vor dem Finale offenbar ein Debakel für seine Nation und eine Sensation für Kenia verhindert.

"Dreieinhalb Stunden vor dem Finale hat mich Präsident Putin angerufen. Er sagte, er glaube an mich und meine Frau und erwarte Medaillen", sagte der 21 Jahre alte Tarabin, der mit seinem letzten Versuch auf 86,23 m noch Bronze gewann.

Bis dahin hatte der Kenianer Julius Yego (85,40) auf dem dritten Platz gelegen - es wäre die erste Speerwurf-Medaille für das ostafrikanische Land, das vor allem für seine Läufer bekannt ist, bei einer internationalen Meisterschaft gewesen.

"Vor dem letzten Versuch habe ich daran gedacht, dass er (Putin, d. Red.) vielleicht zuschaut und auf eine Medaille wartet", sagte Tarabin, der als Jahres-Weltbester (88,84) als einer der großen Favoriten im Luschniki-Stadion galt. Platz vier wäre für Russland zu wenig gewesen. Tarabins Frau Maria Abakumowa gilt bei den Frauen als Top-Favoritin auf Speerwurf-Gold. Auch Christina Obergföll (Offenburg) und Linda Stahl (Leverkusen) wollten im Finale am Sonntag eine Medaille.

Vitezslav Vesely holt Gold

Bei den Männern holte sich Europameister Vitezslav Vesely aus Tschechien den Titel. Der Schützling von Speerwurf-Legende Jan Zelezny erzielte seine Siegweite von 87,17 m schon im ersten Versuch und schockte so die Konkurrenz. Silber ging an Ex-Weltmeister Tero Pitkämäki aus Finnland (87,07).

Hätte Putin nicht bei Tarabin angerufen und diesen ordentlich motiviert, wäre Yego erst der zweite Afrikaner nach Marius Corbett gewesen, der eine Speer-Medaille gewonnen hätte. Entsprechend groß war die Entäuschung bei dem 24-Jährigen. Corbett hatte 1997 in Athen Gold für Südafrika geholt.

Titelverteidiger Matthias de Zordo (Magdeburg) verpasste die WM nach einem Achillessehnenriss. Das deutsche Trio Lars Hamann (Dresden), Thomas Röhler und Bernhard Seifert (beide Jena) war in der Qualifikation ebenso gescheitert wie Olympiasieger Keshorn Walcott (Trinidad und Tobago).

Alle WM-Entscheidungen im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung