100-Meter-Weltmeister läuft 9,69 Sekunden

Blake stiehlt Bolt die Show

SID
Donnerstag, 23.08.2012 | 23:26 Uhr
Yohan Blake (l.) stellte Usain Bolt (r.) ausnahmsweise in den Schatten
© Getty
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Erst gratulierte Usain Bolt seinem Trainingspartner Yohan Blake zu dessen Superzeit über 100 Meter, dann versäumte es der schnellste Mann der Welt, über die doppelt so lange Distanz mit einer ähnlich überzeugenden Leistung nachzulegen.

Der dreifache Goldmedaillengewinner von London begnügte sich zwei Tage nach seinem 26. Geburtstag beim Diamond-League-Meeting im Olympiastadion von Lausanne mit für seine Verhältnisse mäßigen 19,58 Sekunden. 250.000 Euro kassierte "Blitz" Bolt für seinen ersten Auftritt nach Olympia.

Weltmeister und Silbermedaillengewinner Blake, genannt "das Biest", hatte zuvor auf der bekannt schnellen Bahn seine Bestzeit um sechs Hundertstel auf 9,69 Sekunden verbessert und Bolt die Schau gestohlen. Nur der Weltrekordler (9,58) lief jemals schneller.

Außer Bolt war nur Tyson Gay je auch unter 9,70 Sekunden geblieben. Der Amerikaner musste sich bei der Traditionsveranstaltung Athletissima am Sitz des Internationalen Olympischen Komitees in 9,83 Sekunden mit Rang zwei zufriedengeben.

Hochklassiger Hochsprung

Hochklassig waren in Lausanne aber nicht nur die Sprints, sondern auch der Hochsprung. Mutas Essa Barschim Ahmed aus Katar überquerte als einziger 2,39 Meter. Er verwies Olympiasieger Iwan Uchow aus Russland und den Briten Robbie Grabarz, die beide über 2,37 Meter flogen, auf die Plätze zwei und drei.

Ein aus deutscher Sicht überraschendes Ergebnis brachte der Stabhochsprung. Während für die viel höher gehandelten London- Medaillengewinner Björn Otto vom LAV Uerdingen/Dormagen, Olympia-Zweiter, und Raphael Holzdeppe aus Zweibrücken, Dritter bei den Spielen, schon nach 5,55 Metern Endstation war, schlüpfte diesmal Malte Mohr in die Rolle des Jägers von Seriensieger Renaud Lavillenie. Der Wattenscheider meisterte wie der Franzose 5,80 Meter und musste sich nur aufgrund der Fehlversuchsregel geschlagen geben.

Schneller als der Schall

Hürdensprinter Aries Merritt hatte den Weltrekord attackieren wollen, doch dann war der Amerikaner schneller als der Schall. Wie Usain Bolt vor einem Jahr bei der WM unterlief dem Olympiasieger ein Fehlstart, sodass sein Landsmann Jason Richardson in 13,08 Sekunden ungefährdet gewann. Eine bessere Leistung brachte über die 100 Meter Hürden Dawn Harper zustande, die 12,43 Sekunden lief.

Mit zwei vierten Plätzen mussten sich die deutschen Werfer begnügen. In Abwesenheit von Olympiasieger Robert Harting schleuderte der Magdeburger Martin Wierig den Diskus 64,52 Meter weit. Bronzemedaillengewinner Gerd Kanter aus Estland gewann mit 65,79 Metern.

Im Speerwerfen kam Christina Obergföll aus Offenburg ebenfalls nicht über Rang vier hinaus. Die olympische Silbermedaillengewinnerin erreichte nur schwache 63,28 Meter. Ihre Form am besten konservierte Olympiasiegerin Barbora Spotakova aus Tschechien, die 67,19 Meter erzielte. Linda Stahl aus Leverkusen, die Dritte von London, kam mit 62,73 Metern auf Rang sechs.

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