Leichtathletik

Harting will beim Istaf sein Terrain verteidigen

SID
Robert Harting will beim Istaf im Berliner Olympiastadion gewinnen
© Getty

Bei seinem letzten Start nach einer langen Saison geht es für Diskuswerfer Robert Harting am Sonntag im Berliner Olympiastadion gefühlt um Haus und Hof. "Ich kann da nicht verlieren, denn zuhause tut's am meisten weh", sagte der Lokalmatador zwei Tage vor dem Istaf.

Bei seinem letzten Wettkampf nach einer langen Saison geht es für den Berliner gefühlt um Haus und Hof. Seine Aufgabe verglich Harting am Freitag vor Journalisten mit der eines Hausbesitzers: "Wenn ihr ein Haus hättet, würdet ihr auch mit Boxershorts und Mistgabel vor der Tür stehen und es verteidigen."

Um auch den 33. Wettkampf hintereinander als Sieger zu beenden, hat sich der Titel-Abräumer in dieser Woche noch einmal speziell auf sein Heimspiel vorbereitet. Es gilt, die letzten Kräfte zu mobilisieren.

PR-Auftritte wichtig

Danach ist für dieses Jahr Schluss, den ins Auge gefassten Start am 7. September beim Diamond-League-Meeting in Brüssel sagte Harting ab. "Es ist nicht möglich, Sport professionell zu betreiben und auch die Medientermine zu machen", sagte der Olympiasieger. Die PR-Auftritte sind ihm derzeit wichtiger.

Harting erntet in diesem Frühherbst die Früchte seiner Arbeit. Auch beim Istaf. Eine fünfstellige Summe aus dem Gesamtbudget von fast zwei Millionen Euro soll angeblich auf sein Konto fließen.

Mehr als 52.000 Karten sind nicht zuletzt wegen der Teilnahme des derzeit größten deutschen Leichtathletik-Stars bereits verkauft. Auch wenn Hartings Serie halten sollte, könnte ihm ein internationaler Star die Schau stehlen: Hürden-Olympiasieger Aries Merritt aus den USA, der in diesem Jahr reihenweise Zeiten unter 13 Sekunden lief, hat es auf die 12,87 Sekunden von Weltrekordler Dayron Robles aus Kuba abgesehen.

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