Diamond League in London

Molitor nur Siebte - Lemaitre über 200 Meter stark

SID
Samstag, 14.07.2012 | 18:56 Uhr
Katharina Molitor kam bei ihren nur drei gültigen Versuchen lediglich auf 58,81 Meter
© Getty
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Einen Tag nach dem grandiosen Sieg von Stabhochspringer Björn Otto gelang den deutschen Speerwerferinnen bei der Diamond League in der Olympiastadt London nicht der erhoffte nächste Paukenschlag. Die Leverkusenerin Katharina Molitor (Leverkusen) belegte nur einen enttäuschenden siebten Rang und verfehlte einen Podestplatz klar.

Die EM-Fünfte kam bei ihren nur drei gültigen Versuchen lediglich auf 58,81 Meter, Teamkollegin Linda Stahl hatte auf einen Start verzichtet. Zwei Wochen vor der Eröffnung der Olympischen Sommerspiele gewann im Crystal-Palace-Stadion die Britin Goldie Sayers mit guten 66,17 Metern vor Olympiasiegerin Barbora Spotakova aus Tschechien mit 64,19 Metern.

Zu den Höhepunkten des Tages gehörte der Sieg des Franzosen Christophe Lemaitre über 200 Meter in 19,91 Sekunden vor dem Niederländer Churandy Martina (19,95 Sekunden). Lediglich die Jamaikaner Yohan Blake (19,80) und Usain Bolt (19,83) waren im Olympiajahr schon schneller als der WM-Dritte gewesen.

Niederlage für Pearson

Über die Stadionrunde behauptete sich Weltmeister Kirani James aus Grenada in 44,85 Sekunden, bei den Frauen lag die Britin Christine Ohuruogu in 50,42 Sekunden vorn. Australiens Olympia-Hoffnung Sally Pearson musste sich über 100 Meter Hürden in 12,59 Sekunden als Zweite um zwei Hundertstelsekunden der Amerikanerin Kellie Wells geschlagen geben.

In Abwesenheit von Kugelstoß-Weltmeister David Storl (Chemnitz) setzte sich der Amerikaner Reese Hoffa mit 21,34 Metern vor Olympiasieger Tomasz Majewski (Polen) mit 21,28 Metern durch. Überzeugen konnte auch Dreispringer Christian Taylor (USA), der sich mit 17,41 Metern den ersten Platz sicherte.

Okagbare siegt über 100 Meter

Über 100 Meter siegte die Nigerianerin Blessing Okagbare in 11,01 Sekunden vor der zwei Hundertstelsekunden langsameren Carmelita Jeter aus den USA. Olympiasiegerin Shelly-Ann Fraser-Pryce aus Jamaika kam nach der Vorlaufbestzeit von 10,93 Sekunden nur als Achte ins Ziel (11,82 Sekunden).

Am ersten Tag hatten die Hürdenläufer für die Glanzpunkte gesorgt. Aries Merritt (USA) egalisierte in 12,93 Sekunden über die 110 Meter seine Jahresweltbestzeit, der in der Bestenliste über 400 Meter führende Javier Culson (Puerto Rico) lief in diesem Jahr zum zweiten Mal 47,78 Sekunden.

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