Nach Pranger-Aktion über Facebook

Hessens Polizei prüft Aktion von Ariane Friedrich

SID
Mittwoch, 25.04.2012 | 14:42 Uhr
Ariane Friedrich hat Ärger mit einem Stalker - und jetzt vielleicht auch mit der Polizei
© Getty
Advertisement
Toray Pan Pacific Open Women Single
Live
WTA TOKIO: TAG 3
Toray Pan Pacific Open Women Single
WTA TOKIO: TAG 4
GRC Bank Guangzhou International Women's Open Women Single
WTA Guangzhou: Viertelfinale
Toray Pan Pacific Open Women Single
WTA Tokio: Viertelfinale
GRC Bank Guangzhou International Women's Open Women Single
WTA Guangzhou: Halbfinale
Supercopa
Valencia -
Malaga
Premiership
Gloucester -
Worcester
Supercopa
Gran Canaria -
Real Madrid
World Championship Boxing
Gilberto Ramirez vs Jesse Hart
Toray Pan Pacific Open Women Single
WTA Tokio: Halbfinale
GRC Bank Guangzhou International Women's Open Women Single
WTA Guangzhou: Finale
Toray Pan Pacific Open Women Single
WTA Tokio: Finale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan -
Tag 1
Premiership
Exeter -
Wasps
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 2
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 3
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 4
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Viertelfinale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Viertelfinals
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Halbfinale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Halbfinals
Pro14
Leinster -
Edinburgh
Premiership
Worcester -
Saracens
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Finale
Premiership
Wasps -
Bath Rugby

Für Hochspringerin Ariane Friedrich könnte die Veröffentlichung des Namens eines sie sexuell belästigenden E-Mail-Schreibers mit einem Disziplinarverfahren durch ihren Dienstherrn Hessische Polizei enden. "Wir versuchen, den Sachverhalt aufzuklären und werden auf Basis dieser Informationen eine rechtliche Bewertung vornehmen", sagte der Sprecher des Hessischen Bereitschaftspolizeipräsidiums, Peter Freier.

Wenn sich ein möglicher Verstoß der Polizeikommissarin Friedrich gegen Dienstpflichten herausstellen sollte, werde über das weitere Vorgehen entschieden.

Der Strafenkatalog sieht unter anderem einen Verweis oder eine Geldbuße vor. Freier betonte, dass Mitarbeiter der Polizei erst am Sonntag von Friedrichs Aktion erfahren hätten. Eine Meldung des "Tagesspiegel", wonach Friedrich ein Disziplinarverfahren drohe, bezeichnete Freier als "Spekulation".

Die 27-Jährige hatte vergangene Woche auf ihrer Facebook-Seite aus einer Mail mit anzüglichem Inhalt zitiert. Sie machte Namen und Wohnort des Schreibers bekannt, der ihr in einer Datei ein Foto seines Geschlechtsteils anbot. Mit dem Anprangern hat Friedrich laut Experten Persönlichkeitsrechte verletzt. Auch der Bund Deutscher Kriminalbeamter rügte Friedrichs Outing ihres Stalkers.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung