Überhöhte Testosteron-Werte

IAAF beschäftigt sich mit Doping-Fall Balciunaite

SID
Donnerstag, 02.12.2010 | 17:14 Uhr
Zivile Balciunaite (M.) hatte in Barcelona Gold gewonnen
© sid
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
AEGON International Women Single
DiLive
WTA Eastbourne: Tag 3
Boodles Challenge
DiLive
The Boodles: Tag 1
AEGON International Women Single
Mi12:00
WTA Eastbourne: Tag 4
Boodles Challenge
Mi13:30
The Boodles: Tag 2
National Rugby League
Do11:50
Eels -
Bulldogs
AEGON International Women Single
Do12:00
WTA Eastbourne: Viertelfinals
Boodles Challenge
Do13:30
The Boodles: Tag 3
National Rugby League
Fr11:50
Broncos -
Storm
AEGON International Women Single
Fr12:00
WTA Eastbourne: Halbfinals
Boodles Challenge
Fr13:30
The Boodles: Tag 4
AEGON International Women Single
Sa13:15
WTA Eastbourne: Finale
Boodles Challenge
Sa14:00
The Boodles: Tag 5
National Rugby League
So08:00
Rabbitohs -
Panthers
Shanghai Darts Masters
Do13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 1
National Rugby League
Fr11:50
Roosters -
Rabbitohs
Shanghai Darts Masters
Fr13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 2
National Rugby League
Sa09:30
Panthers -
Sea Eagles
National Rugby League
Sa11:30
Storm -
Eels

Nachdem der litauische Leichtathletik-Verband nicht genügend Beweise für eine Doping-Sperre für Zivile Balciunaite finden konnte, nimmt sich ab sofort die IAAF des Falls an.

Der litauische Leichtathletik-Verband hat nach eigenen Angaben keine ausreichenden Beweise, um Marathon-Europameisterin Zivile Balciunaite wegen Dopings zu sperren. Nun wurde der Fall an den Weltverband (IAAF) delegiert.

Nachdem im Urin der 31-Jährigen nach dem Goldlauf von Barcelona überhöhte Werte der männlichen Sexualhormone Testosteron und Epitestosteron festgestellt worden waren, belegte der litauische Verband Balciunaite zunächst mit einer Schutzsperre. "Ich bin unschuldig. Ich habe niemals gedopt", sagte die Weltklasseläuferin.

Regelschmerzen schuld

Balciunaite gab als mögliche Erklärung für die erhöhten Werte die Einnahme eines Arzneimittels gegen Regelschmerzen an. Das Medikament sei ihr bereits 2003 verschrieben worden. Sollte die Litauerin für schuldig erklärt werden, droht ihr eine Sperre von bis zu zwei Jahren.

Balciunaite hatte bei der EM in 2:31:14 Stunden vor der Russin Naila Julamanowa (2:32:15) Gold geholt. Bronze gewann in 2:32:48 die Italienerin Anna Incerti, Rang vier ging an die Ukrainerin Tetjana Filonjuk (2:33:57).

Berlin bewirbt sich um Leichtathletik-EM 2018

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung