Leichtathletik

Singapur: Bei Rauschgift Todesstrafe

SID
Freitag, 13.08.2010 | 11:42 Uhr
Laut Thomas Bach vom IOC gab es vor den Spielen eine ausdrückliche Warnung an die Athleten
© Getty
Advertisement
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 2
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 3
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 4
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Viertelfinale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Viertelfinals
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Halbfinale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Halbfinals
Pro14
Leinster -
Edinburgh
Premiership
Worcester -
Saracens
ACB
Barcelona Lassa -
Saski-Baskonia
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Finale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Finale
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 2
Premiership
Wasps -
Bath Rugby
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 1
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 3
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 2
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 4
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 3
China Open Women Single
WTA Peking: Viertelfinale
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 4
ACB
Valencia -
Obradoiro

Die Fälle Ross Rebagliati und Michael Phelps sind eine Warnung für die 3600 Teilnehmer der 1. Olympischen Jugendspiele ab Samstag in Singapur: Wer wie die beiden Marihuana-geständigen Olympiasieger in der Vergangenheit nun während der Spiele mit Rauschgift erwischt würde, hätte in dem asiatischen Inselstaat brutale Konsequenzen zu fürchten

Auf den Besitz von mindestens 15 Gramm Rauschgift steht nach Singapurs Gesetz die Todesstrafe durch den Strang.

"Unsere Athleten sind generell gewarnt, dass es in Singapur strenge Gesetze gibt, nicht nur hinsichtlich des Besitzes von Rauschgift", sagt Ulf Tippelt, Chef de Mission des 70-köpfigen deutschen Teams bei den ersten Spielen der 14- bis 18-Jährigen.

Spezielle Warnung vom IOC

Laut Thomas Bach, Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees, gab es vor den Spielen keine spezielle Warnung an die Teilnehmer aus 205 IOC-Mitgliedsländern.

In Singapur gibt es laut Mark Adams, Pressesprecher des IOC, 1300 Dopingtests. Adams: "Ergebnisse werden frühestens zwei Wochen nach den Spielen bekannt."

Dies hätte zumindest die Konsequenz, dass die möglicherweise von einem solchen Delikt betroffenen Athleten schon wieder zu Hause wären.

1998: Goldmedaille aberkannt

Der spektakulärste Rauschgift-Fall bei Olympia hatte sich 1998 bei den Winterspielen in Nagano ereignet. Dort verlor der kanadische Snowboard-Sieger Ross Rebagliati wegen Marihuana-Spuren seine Goldmedaille.

Der 14-malige Schwimm-Olympiasieger Phelps hatte nach Olympia 2008 in Peking Marihuana-Konsum auf einer Party zugegeben, war aber nicht bestraft worden, weil diese Stimulans nur während des Wettkampfs verboten ist.

Bach: "Inspiration für olympische Idee wichtig"

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung