Leichtathletik

Harting mit 67,62 m fast weltmeisterlich

SID
Samstag, 26.06.2010 | 20:52 Uhr
Bei der EM in Barcelona will Diskuswerfer Robert Harting erneut eine Medaille holen
© sid
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Bei der Wattenscheider Gala des DLV gab es vier Wochen vor der EM in Barcelona Licht und Schatten. Diskuswerfer Robert Harting zeigte sich mit 67,62 m bereits in guter Form.

Robert Harting wirkte mit seinen 67,62 m im Diskusring fast so weltmeisterlich wie beim WM-Gold 2009 in Berlin, und Silke Spiegelburg kratzte am deutschen Stabhochsprung-Rekord. Doch Deutschlands Leichtathleten konnten ideale Bedingungen um 30 Grad Celsius vier Wochen vor dem EM-Auftakt in Barcelona (27. Juli bis 1. August) nicht zur erhofften Leistungsexplosion nutzen.

Vor 3000 Zuschauern bei der Wattenscheider Gala des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) setzten vor allem drei Auslands-Stars die Akzente: Mit dem Stab bezwangen Australiens Olympiasieger Steven Hooker (5,80) und Russlands Ex-Weltmeisterin Swetlana Feofanowa (4,71 m vor der höhengleichen Spiegelburg) die deutsche Elite. Im Weitsprung die Russin Olga Kutscharenko mit windbegünstigten 6,90 und Stadionrekord von 6,80 m.

EM-Medaille als Ziel

"Körperlich war ich schon lange gut drauf, seit heute spielt auch der Kopf wieder mit", meinte Robert Harting, der vor den deutschen Meisterschaften am 17./18. Juli in Braunschweig nun ins Trainingslager geht. "Wie bei der WM in Berlin werde ich auch bei der EM meinen 10. Wettkampf im Finale haben. Es wird schwer. Vielleicht gibts angesichts der Leistungsdichte diesmal mit gleicher Weite statt Gold nur Bronze. Aber eine Medaille muss her."

Einen Sprung nach vorn machte Carolin Nytra (Bremen), die sich über 100 m Hürden trotz 1,7 m Gegeunwind auf 12,77 Sekunden steigerte und damit deutlich machte, dass sie in Barcelona ganz nah an die Medaille heranlaufen will. "Ich traue ihr Edelmetall zu nach dieser Steigerung um zwei Hundertstelsekunden", sagte DLV-Cheftrainer Rüdiger Harksen.

Stabhochspringer verpassen EM-Norm

Im Stabhochsprung hielt Steven Hooker die deutschen Asse um Diamond-League-Sieger Malte Mohr (München/5,70) in Schach. Die Hoffnung auf die zweite notwendige Norm (5,70) erfüllte sich für Alexander Straub (Filztal) und Tobias Scherbarth (Leverkusen) nicht. Straub wurde mit 5,60 m Dritter, Scherbarth gab auf, nachdem sein Stab bei dieser Höhe zerbrochen war.

Dafür schaffte Kristina Gadschiew (Zweibrücken/4,51) endgültig die Norm, war jedoch nur drittbeste Deutsche beim Sieg von Feofanowa (Russland/4,71) vor Spiegelburg (Leverkusen) und Carolin Hingst (Mainz/4,61).

Im Kugelstoßen warteten die deutschen Asse nicht mit großen Weiten auf. Der WM-Zweiten Nadine Kleinert (Magdeburg) reichten 18,90 m zum Sieg, Europameister Ralf Bartels (Neubrandenburg) kam zum Schluss wenigstens auf 20,11 m und hinter ihm bot der Chemnitzer Junioren-Weltmeister David Storl nach fünf ungültigen Versuchen 19,63m.

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