Sonntag, 23.05.2010

Leichtathletik

Siebter Dopingfall in Bolts Jamaika-Team

Erneut sorgt ein Dopingfall im Jamaika-Team um Usain Bolt für Aufsehen. Christopher Williams wurde laut IAAF für zwei Jahre gesperrt, Grund ist eine positive Probe auf Amphetamine.

Jamaikas Christopher Williams wurde wegen Dopings für zwei Jahre gesperrt
© sid
Jamaikas Christopher Williams wurde wegen Dopings für zwei Jahre gesperrt

Siebter Dopingfall im Team von Jamaikas Sprintstar Usain Bolt binnen zwölf Monaten: Christopher Williams, 2001 WM-Zweiter über 200m, wurde laut Leichtathletik-Weltverband IAAF für zwei Jahre gesperrt.

Der inzwischen 38-Jährige, 2008 in Peking im Semifinale gescheitert, wurde im Juli 2009 bei einem Meeting in Spanien positiv auf Amphetamine getestet. Williams gab an, er habe zuvor ein Schlafmittel benutzt und auf dem Weg zum Meeting inhaliert.

Usain Bolt gilt als unverdächtig

Erst vergangene Woche war bekannt geworden, dass die jamaikanische Sprinterin Bobby-Gaye Wilkins bei der Hallen-WM im März in Doha/Katar postitiv getestet worden war. Sollte die B-Probe dies bestätigen, würde Jamaika die Bronzemedaille über 4x400m verlieren.

Zuvor waren bereits Yohan Blake, Marvin Anderson, Lanceford Spence, Allodin Fothergill und Sheri-Ann Brooks erwischt worden.

Usain Bolt gilt für das Internationale Olympische Komitee (IOC) als unverdächtig. Dessen Medizin- und Dopingchef Arne Ljungqvist bezeichnete die Leistungen des 23-Jährigen mehrfach als glaubwürdig und nach seiner Auffassung sauber.

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