Sonntag, 25.04.2010

Leichtathletik

Kigen gewinnt Marathon in Hamburg

Nach drei zweiten Plätzen hat der Kenianer Wilfred Kigen den Marathon in Hamburg gewonnen. Für den deutschen Meister Martin Beckmann war dagegen schon nach 22km Schluss.

Wilfred Kigen belegte 2004 den fünftern Platz beim Hamburg-Marathon
© sid
Wilfred Kigen belegte 2004 den fünftern Platz beim Hamburg-Marathon

Der Kenianer Wilfred Kigen hat die 25. Ausgabe des Hamburg-Marathons gewonnen. Der 35-Jährige, der bereits dreimal Zweiter in der Hansestadt war, siegte nach 42,195km in 2:09:22 Stunden knapp vor dem Norweger Urige Arado Buta (2:09:27).

Der Streckenrekord des Spaniers Julio Rey (2:06:52 Stunden/2006) wurde vom dreimaligen Frankfurt-Sieger deutlich verfehlt.

Mit einer Enttäuschung endete das Rennen für den zweimaligen deutschen Meister Martin Beckmann (Leinfelden-Echterdingen). Der Schwabe, der im vergangenen Jahr in Düsseldorf mit 2:13:42 Stunden persönliche Bestzeit gelaufen war, stieg bereits nach 22km aus. "Ich bin nie richtig ins Rollen gekommen, weil die Tempomacher sehr unrhythmisch gelaufen sind. Nach 10km waren wir schon 40 Sekunden schneller als meine angepeilte Durchgangszeit, dazu heftiger Gegenwind - da ging nichts mehr", so der WM-Teilnehmer von Berlin.

Beckmann hatte als einziger deutscher Topläufer für Hamburg gemeldet.

Sein Trainingskollege Falk Cierpinski, Sohn des zweimaligen Marathon-Olympiasiegers Waldemar Cierpinski, wird seinen Saisoneinstand am kommenden Wochenende in Düsseldorf geben.

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