Start nach Maß für Australien

SID
Samstag, 31.05.2014 | 18:01 Uhr
Simon Gougnard und Beglien musste zittern
© getty
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Am ersten Wettkampftag der 13. Hockey-Weltmeisterschaften im niederländischen Den Haag haben die Top-Favoriten einen starken Auftritt hingelegt. Im Abendspiel demontierten die gastgebenden Niederländerinnen in der Gruppe A Japan mit 6:1 (3:0). Kaum schlechter startete bei den Männern Titelverteidiger Australien mit 4:0 (1:0) gegen Malaysia ins Turnier.

Mehr Mühe hatte Belgien. Der Vize-Europameister stellte erst in den Schlusssekunden den 3:2 (1:0)-Sieg gegen die frühere Hockey-Großmacht Indien sicher. Im Duell der Ex-Europameister kam England nicht über ein 1:1 (1:0) gegen Spanien hinaus.

Auch im Frauen-Wettbewerb gab es für Australien beim 3:2 (1:1) gegen Südkorea zum Start ein Erfolgserlebnis. Die hoch eingeschätzten Neuseeländerinnen mussten trotz 4:0-Führung gegen Belgien um den Sieg zittern, retteten aber letztlich ein 4:3 (3:0) über die Zeit.

Bei den Niederländerinnen überragte die dreifache Torschützin Kelly Jonker (7., 21., 42.). Matchwinner für Australiens Männer war Glenn Turner, der in Unterzahl die Führung markierte (25.) und den Schlusspunkt setzte (54.). John-John Dohmen bewahrte die ambitionierten Belgier 16 Sekunden vor der Schlusssirene mit seinem Rückhandtreffer vor Punktverlusten. Englands frühe Führung durch Alistair Brogdon (6.) wurde trotz deutlicher Überlegenheit durch Eduard Tubau (37.) zur ersten Punkteteilung des Turniers ausgeglichen.

Deutschland gegen Südafrika

Die weiblichen "Hockeyroos" hatten mehr Mühe als ihre männlichen Kollegen. Erst der Doppelpack von Anna Flanagan (49., 57.) stellte gegen die Südkoreanerinnen die Weichen auf Sieg. Für Neuseeland machte Kayla Whitelock in einer zunächst einseitigen Partie mit dem 4:0 nach 44 Minuten vermeintlich alles klar, doch durch drei schnelle Tore zwischen der 46. und 55. Minute sorgten die Belgierinnen für eine spannende Schlussphase.

Die deutschen Teams (beide Gruppe B) starten am Sonntag in das Turnier. Die Männer, amtierende Olympiasieger und Europameister, treffen um 10.30 Uhr auf Afrikameister Südafrika. Die Frauen bekommen es um 15 Uhr mit den Chinesinnen zu tun.

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