Handball

Auf zum nächsten Highlight

Von SPOX
© Getty

München - Über einen Mangel an Highlights kann man sich derzeit in Flensburg nicht beklagen - zumindest was den Handball angeht. 

Fünf Tage nachdem der aktuelle Triple-Gewinner THW Kiel seine Visitenkarte in der Campushalle abgab, ist nun mit Ciudad Real zum Auftakt der Champions League eine weitere Weltklasse-Mannschaft zu Gast bei der SG Flensburg-Handewitt.

Für Rechtsaußen Alexander Petersson sind die Spanier derzeit gar "das beste Team der Welt".

Nichtsdestotrotz wollen die Norddeutschen dem vermeintlichen Favoriten ein Bein stellen und an die Leistung vom Sieg gegen Kiel anknüpfen.

Andersson warnt seine Spieler

"Mit den Zuschauern im Rücken können wir jeden Gegner schlagen. Und vielleicht schaffen wir gegen Ciudad ja die nächste Überraschung", sagt Trainer Kent-Harry Andersson, warnt seine Spieler allerdings gleichzeitig vor Überheblichkeit. "Ich habe den Spielern nach dem Sieg gegen Kiel gesagt, dass sie auf dem Boden der Tatsachen bleiben sollen."

Dass Andersson selbst den Erfolg gegen den Nord-Rivalen nicht überbewertet, zeigt seine Prognose für die anstehende Champions-League-Saison: "Kiel und Ciudad werden das Finale bestreiten." Und eben nicht Flensburg.

Soweit blickt man dort ohnehin nicht voraus. Zunächst will man gegen Ciudad einen gelungenen Start in die Königklasse hinlegen und sich dabei gleichzeitig für eine ganz bittere Niederlage revanchieren: Im Halbfinale der Champions League 2006 düpierten die Spanier die Flensburger in beiden Duellen und gewannen auch das anschließende Finale.

Durchgehend stark besetzt

Andersson hat das noch in guter Erinnerung und weiß zudem, dass "Ciudad sich von der Qualität her seitdem noch weiter verbessert" hat. Mit den Torhütern Hombrados und Sterpik, den Abwehr-Assen Dinar und Pajovic und Spielern wie Rutenka, Metlicic, Stefansson, Entrerrios, Hjermind oder Urios ist das Team aus der spanischen Provinz La Mancha auf allen Positionen mit absoluten Top-Stars besetzt.

"Darauf freuen wir uns", sagt Coach Andersson, der allerdings um den Einsatz von Ljubomir Vranjes bangt. Den Spielmacher plagen rätselhafte Kopfschmerzen. "Er hat gegen Kiel gespielt, obwohl er sich nicht gesund fühlte. Er wird jetzt untersucht. Wir müssen die Ergebnisse abwarten", so Andersson.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung