Darts-WM, 3. Tag

Whitlock scheitert am "Demolition Man"

Von SPOX
Sonntag, 21.12.2014 | 01:11 Uhr
Simon Whitlock muss bei der Darts-WM schon in der ersten Runde die Segel streichen
© getty
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Wieder mal hat es bei den Darts-Weltmeisterschaften in London einen Mitfavoriten bereits in der ersten Runde erwischt. Mit 1:3 musste sich Simon Whitlock im Duell mit dem "Demolition Man" Darren Webster geschlagen geben. Auch in der letzten Partie des Abends roch es zwischenzeitlich nach einer Sensation.

Abend-Session

Gary Anderson (ENG/4) - Scott Kirchner 3:1 (3:2, 0:3, 3:2, 3:1)

Es roch zwischenzeitlich nach der nächsten Sensation. Der Favorit aus Schottland hatte vom ersten Leg weg enorme Probleme mit dem unbequemen Debütanten aus den USA, konnte sich aber dennoch den ersten Satz sichern. Mit einer bisweilen unterirdischen Quote (23,7 Prozent) auf die Doppelfelder aber brachte Anderson Kirchner zurück in die Partie, der die Führung im dritten Satz um ein Haar verpasste, als er einen Set-Dart vergab. (Die Partie im Re-Live). Am Ende quälte sich "The Flying Scotsman" zu einem 3:1, will er seiner Rolle als Mitfavorit gerecht werden, bedarf es aber einer deutlichen Steigerung in den kommenden Runden.

Favoritencheck: Walking in a Taylor Wonderland?

Darren Webster (ENG) - Simon Whitlock (AUS/7) 3:1 (3:0, 2:3, 3:1, 3:0)

Aus und vorbei der Traum vom Titel! Von Beginn an setzte Webster, der "Demolition Man" den "Wizard" enorm unter Druck und schnappte sich den ersten Satz. Der Vorjahres-Halbfinalist fand zu keinem Zeitpunkt in die Partie, vor allem im Auschecken hatte er große Mühe und verpasste ein ums andere Mal das Doppelfeld. Webster hingegen schnappte dem Australier einige Male das Leg vor der Nase weg, ließ sich auch vom zwischenzeilichen Ausgleich nicht beirren und zog am Ende davon. Keine Frage, die Niederlage des Australiers ist die bislang größte Sensation des Turniers, der Australier muss damit weiterhin auf seinen zweiten Final-Einzug nach 2010 warten.

Van Gerwen im SPOX-Interview: "Ich werde nicht zum Monster"

Terry Jenkins (ENG/16) - John Weber (AUS) 3:1 (3:1, 1:3, 3:0, 3:0)

Scott Kirchner (P) (USA) - Mark McGrath (AUS) 4:0 Legs

Kyle Anderson (AUS) - Steve Beaton (ENG/21) 3:0 (3:2, 3:1, 3:0)

Nachmittags-Session

Ronnie Baxter (ENG/24) - Daryl Gurney 3:1 (3:2, 3:1, 2:3, 3:1)

Robert Thornton (ENG/9) - Andrew Gilding (ENG) 3:0 (3:1, 3:1, 3:0)

Lawrence Ryder (AUS) - Justin Pipe (ENG/17) 3:2 (3:1, 1:3, 0:3, 3:0, 3:0)

Der nächste Gesetzte ist raus: Nachdem sowohl Pipe als auch Ryder die ersten beiden Sätze trotz Aufschlag verloren, fand der Engländer besser in die Partie. Doch Ryder ließ sich vom dritten Satz nicht verunsichern und kämpfte sich zurück. Im letzten Durchgang lieferten sich die Konkurrenten einen offenen Schlagabtausch mit 180ern auf beiden Seiten. Der Australier behielt allerdings die Ruhe und sicherte sich den Sieg.

Daryl Gurney (P) (NIR) - Scott MacKenzie (HKG) 4:3 Legs

Ronny Huybrechts (BEL) - Andy Smith (ENG/28) 3:0 (3:0, 3:0, 3:2)

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