Boxen

Boxen: Joshua besiegt Povetkin durch technischen K.o. in der siebten Runde

Von SPOX
Weltmeister Anthony Joshua knockte Povetkin in der 7. Runde aus.

Anthony Joshua bleibt Schwergewichtsweltmeister. Der Brite gewann gegen den russischen Herausforderer Alexander Povetkin (34-2) im Londoner Wembley-Stadion durch technischen K.o. in der siebten Runde. Damit hält der 28-Jährige weiter die Gürtel der WBA, WBA und IBF.

Der Kampf ist komplett im Re-Live auf DAZN zu sehen.

Allerdings war es keine leichte Aufgabe für Joshua, der Wladimir Klitschko im April 2017 ausgeknockt und in Rente geschickt hatte.

Der 39 Jahre alte Außenseiter Povetkin präsentierte sich vor 80.000 frenetischen Fans nämlich als schwerer Gegner und hatte in den ersten Runden gegen einen passiven Joshua die Nase vorn. Povetkin landete zum Ende der ersten Runde den ersten schweren Treffer, der daraufhin aus der Nase blutende Titelverteidiger hatte danach sichtlich Respekt.

Ab der vierten Runde wurde der Kampf langsam ausgeglichener, Joshua öffnete seinerseits einen tiefen Cut über dem linken Auge Povetkins. Der baute ab Runde sechs langsam ab - und kassierte in der siebten Runde schwere Treffer, die ihn zu Boden schickten.

Zwar kam Povetkin, der in seiner Karriere nur gegen Klitschko verloren und noch nie K.o. gegangen war, noch einmal hoch, Ringrichter Steve Gray brach den Kampf kurze Zeit später jedoch ab - die Ringecke Povetkins warf fast gleichzeitig das Handtuch.

Joshua will nächsten Kampf gegen Deontay Wilder oder Tyson Fury

"Povetkin war ein harter Herausforderer, das hat er heute Abend bewiesen", sagte Joshua anschließend im Ring. "Ich wusste, dass er gegen den Kopf stark ist, aber schwach gegen den Körper. Ich habe meine rechte Hand wiedergefunden und wieder jemanden ausgeknockt."

Der Druck sei allerdings hoch gewesen, gab er zu. "Vor ein paar Jahren hätte ich den Kampf [nach der ersten Runde] vielleicht nicht mehr gewonnen." Er habe sich allerdings weiterentwickelt.

Joshua sprach am Mikrofon von DAZN zudem eine Herausforderung an Weltmeister Deontay Wilder und dessen nächsten Gegner Tyson Fury aus. Beide werden im Dezember gegenander antreten, auf dem Spiel steht der WBC-Gürtel von Wilder.

"Es gibt keinen Pflichtherausforderer", betonte Joshua, der seine Bilanz auf 22-0-0 verbesserte. "Ich bin am 13. April wieder hier [im Wembley-Stadion], der Champion soll hier ins Vereinigte Königreich kommen, damit wir uns einen guten Kampf liefern."

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